„Alles außergewöhnlich"

Unter dem Motto „Alles außergewöhnlich" lud die Fachschaft Kunst der Goetheschule am vergangenen Freitag alle Interessierten ein, außergewöhnliche Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler in außergewöhnlicher Atmosphäre zu genießen. Die Schülerfirma „goethe promotions" hatte der Pausenhalle durch geschickte Innendekoration einen besonderen Charakter verliehen, der an eine Lounge erinnerte. Lichtinstallationen betonten die Architektur und Saxophonklänge, gespielt von Annett Steinberg und Günter Tepelmann, begrüßten die Besucher. Die Begrüßung per Grußwort übernahm der Schulleiter, Hartmut Bertram. Petra Damke-Rönsch, Fachobfrau für das Fach Kunst an der Goetheschule, vermochte den Gästen die Faszination ihres Faches zu vermitteln. Sie erinnerte – ein Wort Picassos aufgreifend – daran, dass jedem Kind ein Künstler innewohne. Seit Menschengedenken drücke der Mensch mit Bildern Gefühle und Gedanken aus. Ein Beleg dafür sind die steinzeitlichen Höhlenmalereien, wie z.B. in der Höhle von Lascaux. Laut Picasso bestehe die Schwierigkeit jedoch darin, ein Künstler zu bleiben. Hier setzt der Kunstunterricht an der Goetheschule an – er will etwas von der Freude an der Kunst erhalten, die alle Menschen als Kinder verspürten. Kreativität sei die Grundlage für kreatives Denken und damit für modernes Leben überhaupt. Diesen Möglichkeiten des Kunstunterrichts sind im Schulalltag natürlich Grenzen gesetzt –z.B. durch den Faktor Zeit und möglicherweise auch durch die Wahrheit in dem Karl Valentin Zitat: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit." Welche Arbeiten nun die Vernissage bestimmen, das verriet Ulrike Föst, Fachlehrerin für Kunst. Nicht nur das klassische Genre mit Graphik, Malerei und Druckgraphik sei vertreten, sondern auch Bücher, Hörspiele, Schrottobjekte, Photos, Plastiken und Collagen machten das Kaleidoskop der Exponate aus. Wie lohnenswert es war, dass die Kunstlehrerinnen und ihr Kollege Detlev Rusch, Kunstlehrer an der Goetheschule, den Zeichensaal geöffnet haben für die Öffentlichkeit, das betonte so mancher Besucher der Kunstausstellung. Auch Bürgermeister Ulrich Minkner konnte sich vomTalent der Schülerinnen und Schüler überzeugen, deren Werke den Betrachter in den Bann zu ziehen vermögen. Diesen Talenten einen Raum gegeben zu haben, ist der Unterstützung der Firma Schleicher und Schüll zu verdanken, Mirko Meurer, einem ehemaligen Goetheschüler und heutigem Geschäftsführer der Firma Boesner, dem Haus der Bücher, fotogen und dem Einbecker Blaudruck. Die kunstvolle Unterstützung durch Musik ist weiterhin Niklas Beumer und der Band um Joshua König zu verdanken.Mit einer gelungenen Mischung aus Musicalnummern und Songs begeisterte Louisa Mose (Realschule) das Publikum. Wie immer erwies sich goethe promotions mit der Unterstützung von Annett Steinberg als souveräner Veranstaltungsorganisator. Ausgewählte Bilder sind als Kunstpostkarten oder Poster in der „edition Goethe" erschienen.


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