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Mehr als 120 neue Schülerinnen und Schüler aus Einbeck und umliegenden Ortschaften haben das Schulleben an der Goetheschule noch bunter gemacht: Herzlich wurden sie nach den Sommerferien von der Schulleitung an der Goetheschule willkommen geheißen.
Schnell hat der neue 5. Jahrgang Klassenräume und Schulflure „erobert“ und sich erste Lieblingsplätze auf dem Schulhof gesichert. Neue Freundschaften wurden geknüpft.
In vier Klassen mit den Klassenlehrerteams Annett Steinberg und Stefan Reuter (5a), Sabrina König und Anett Birner (5b), Petra Damke-Rönsch und Malte Brion (5c) sowie Petra Besser und Dr. Angelika Häse (5d) wird nun mit Freude gelernt.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Donnerstag fängt das neue Schuljahr an. Wir hoffen, ihr/Sie alle hatten schöne und erholsame Ferien. Wir wünschen einen guten Start.
Montag, 14.06.2010, 19.00 Uhr, Aula
Programm: - Band-AG (Ltg.: M1-Musikschule)
- Trompete-AG (Ltg.: M. Klimkeit)
- Chor, Klavier, Flöten u.v.m.
- Theaterstück der der Theater-AG (Ltg.: Klaus Klapproth)
"Oha, eine Leiche" (9. und 10. Jahrgang) - Essen und Trinken
Das neue Jahrbuch ist noch für 6 € im Sekretariat erhältlich.
Am Freitag, dem 23.04.2010, lädt die Goetheschule alle Interessierten zu einem Infotag für die neuen 5. Klassen ein. Beginn: 15.00 Uhr, Aula der Goetheschule. Es gibt ein buntes Programm, das einen Einblick in das Schulleben der Goetheschule vermittelt: Probeunterricht Französisch, Latein; Naturwissenschaftliche Experimente; Künstlerische Aktivitäten; Kulinarisches; etc.
Ein Schuss in der Aula der Goetheschule – Ist das erlaubt? Um genau diese Frage, die Frage nach dem, was erlaubt ist im Kampf um die Freiheit, dreht sich der Klassiker „Wilhelm Tell“. Dieses Schauspiel hatte der 8. Jahrgang der Goetheschule im Unterricht behandelt.
Dramatisch beginnt der „Tell“ Schillers, und mit dramatischer Musik wurde das Publikum eingestimmt auf das Theaterstück, das das „Als – Ob“ Theater in der Aula des Einbecker Gymnasiums aufführte. Eingebettet in die Rahmenhandlung eines fiktiven Erzählers, der sich an seine Kinderzeit im Weimar Schillers erinnert, wurde der Szenenreigen mit dem Thema des Heldentums, mit der Frage nach Vorbildern, nach Mut oder Mitläufermentalität sowie der Frage nach dem Preis für Selbstlosigkeit aufgeschlagen. All dies macht das Herz des Klassikers aus, denn es sind klassische, den Menschen und die Menschheit bestimmende Themen. Jedoch anders als man es bei einem Klassiker erwartet hätte, ging das „Als-Ob“ Theater bei seiner Inszenierung vor: Ein einziger Protagonist trug das Stück und schlüpfte in die verschiedenen Rollen. Dass dieses Wagnis gelang, ist der Schauspielkunst Ekkehard Voigts zu verdanken sowie der brillianten Idee, die Symbolik des Hutes als roten Faden zu nutzen: Die „Kopfbedeckung“ zeigte die jeweilige Rolle an. Anschaulich wurde damit gezeigt, dass Menschen in ihrem Leben Rollen wählen können, gute oder schlechte, und dass es des Mutes bedarf, sich für das Gute einzusetzen. Welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen diesem Einsatz für das Gute gegeben sind, diese Frage bestimmte das Nachgespräch zwischen dem Schauspieler Ekkehard Voigt und den Schülerinnen und Schülern. Deutlich wurde, dass der beeindruckende Pfeilschuss zwar die Freiheit bringt, aber diese Freiheit ihren Preis hat. In diesem Sinn war der Schuss in der Aula erlaubt, steht er doch für die Notwendigkeit eines verantwortungsbewussten Handelns.
Auch in diesem Jahr wurden die Sieger des Schreibwettbewerbs an der Goetheschule geehrt. Hier können Sie die Beiträger der Siegerinnen und Sieger lesen.
Mittwoch, 11. 11., 19.30 Uhr, Aula Goetheschule
Für alle naturwissenschaftlich Interessierten werden unter der Leitung von Prof. Dr. H.-G. Purwins, Institut für angewandte Physik der Universität Münster, an Hand von Experimenten überraschende Phänomene aus dem Bereich der Strukturbildung gezeigt. Die Experimente entstammen so unterschiedlichen Bereichen wie Strömungspyhsik, Chemie und Elektrizität und demonstrieren auf anschauliche Weise Gesetzmäßigkeiten, die z. B. im Zusammenhang mit Erscheinungen wie Erdbeben, Gewitterblitzen oder der biologischen Entwicklung von Lebewesen stehen. "Verpackt" ist das Ganze in eine Märchengeschichte mit Musikbegleitung. - Die Versuche werden mit Hilfe von Kamera und Projektor auf der Leinwand für alle gut zu sehen sein. Eintritt: Schüler 3,- €/ Erwachsene 5€ an der Abendkasse

„Fröhliche Weihnacht überall!“ So oder ähnlich wird es am Freitag, dem 18. Dezember 2009 in der Einbecker Innenstadt erklingen. Ab 18 Uhr startet dort der 1. Einbecker „Adventskalender“, organisiert von der Schülerfirma „Goethe Promotions“ der Goetheschule. Nach einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern werden kleine Gruppen durch viele Geschäfte der weihnachtlichen Innenstadt geführt, wo sich nach und nach die Türchen für ein stimmungsvolles musikalisch-literarisches Programm öffnen. Kleine Weihnachtsüberraschungen erwarten Sie, präsentiert von den Goetheschülern, Einbecker Firmen, den Einbecker Musikschulen und der Stadtbibliothek. Kommen Sie um 18 Uhr zum Startpunkt „Alte Rathaushalle“ und genießen Sie ca. zwei Stunden Programm! Es sind alle herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Verbindlich anmelden können Sie sich folgendermaßen: kontakt@goetheschule-einbeck.de Stichwort: Anmeldung für „Adventskalender“ oder im Sekretariat der Goetheschule: 05561/9388-0 Bitte geben Sie immer Ihren Namen an. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Abdeckung der Kosten wird gebeten. Nur eine Anmeldung für diese Aktion garantiert, dass man bei den Führungen einen Platz findet.

„Kooperatives Lernen“ – dieser Begriff steht für das neue pädagogische Konzept an der Goetheschule. Im Rahmen einer zweijährigen Probephase soll eine neue Lernkultur im Einbecker Gymnasium etabliert werden. Damit gehört die Goetheschule mit zu den ersten Gymnasien in Niedersachsen, die diesen innovativen Weg einschlagen. Ziel dieses Konzeptes ist vor allem die verstärkte Einbindung der Schülerinnen und Schüler in den Unterricht. Im Klartext bedeutet dies mehr Schüleraktivität im Unterricht.
Außerdem werden durch kooperative Lernformen die sozialen Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen nachhaltig gestärkt: Indem die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit bekommen, sich untereinander auszutauschen und gemeinsam zu Ergebnissen zu gelangen, werden Teamgeist und das Verantwortungsbewusstsein für die Gruppe gefördert. Doch wie funktioniert das „Kooperative Lernen“? Das Prinzip des „Kooperativen Lernens“ basiert im Kern auf einem simplen Dreischritt: Zunächst beinhalten alle Lernprozesse eine individuelle Denkzeit. Jeder Schüler hat immer einen fest vorgegebenen Zeitraum, in dem er Zeit zum Nachdenken hat. Erst im Anschluss daran erfolgt der Austausch: Kooperatives Lernen bietet den Schülern immer die Möglichkeit, sich auszutauschen, bevor Ergebnisse vor der ganzen Klasse vorgestellt werden. Diese Phase gibt den Schülern Sicherheit: Unvorbereitet antworten zu müssen, ruft oftmals Angst hervor, was zu einer „Denkblockade“ führen kann. Auch die Qualität der Beiträge steigt, da die Schüler im Austausch eigene Gedanken weiterentwickeln können. Daran knüpft der dritte Schritt, das Vorstellen der Ergebnisse, an.
Um die Prinzipien des Kooperativen Lernens möglichst optimal umsetzen zu können, wurden die schulischen Rahmenbedingungen entsprechend angepasst. Dabei fanden die neusten Erkenntnisse der pädagogischen Psychologie Berücksichtigung. Zunächst wurden die klassischen 45-Minuten-Einzelstunden abschafft und Doppelstunden zu 90 Minuten eingeführt. Dies bedeutet, dass die Schüler nun deutlich mehr Zeit haben, um sich mit einem Problem auseinanderzusetzen. Weiterer positiver Effekt der Neureglung: Übermäßig schwere Schultaschen, hektisches Gerenne in den kleinen Pausen und ein abrupter fachlicher Wechsel durch die 45-Minuten-Taktung gehören der Vergangenheit an – getreu dem Motto: mehr Platz in Kopf und Tasche.
Kernstück des neuen Konzeptes ist ein Modellversuch in den jetzigen 5. Klassen. So sitzen die Schüler zu viert an durchnummerierten Gruppentischen. Dies fördert langfristig sowohl die die Team- als auch Sozialkompetenz der Schüler. Ein einfaches Rotationssystem sorgt zudem dafür, dass die Schülerinnen und Schüler immer wieder neu zusammengewürfelt werden. Erste Erfahrungen zeigen, dass das Konzept bei Schülern auf ein positives Echo stößt. Tabea aus der 5b findet es gut; man könne besser lernen. Den Vorteil der Tischgruppen sehen Melis und Christin in der optimalen Zusammenarbeit, „weil man so viel im Team arbeiten kann.“ Doch auch die Lehrer arbeiten kooperativ: So gibt es zwei gleichberechtigte Klassenlehrer, die als Zweierteams für die Betreuung einer Klasse zuständig sind und als Ansprechpartner für die Schüler fungieren. Janin Schatz, Fachlehrerin für Biologie in der 5b, begrüßt vor allem die Chance auf eigenständigere Erkenntnisprozesse der Schülerinnen und Schüler, die durch das Doppelstundenkonzept ermöglicht werde. Diese führten, so Frau Schatz, zu einer verstärkten Schüleraktivierung und folglich auch zu einer höheren Schülerbeteiligung.

Die GAPPies sind in Utah bei ihren Familien und Schulen in vielerlei Hinsicht "angekommen". Am Montag, dem 21.9., gab es gleich das erste Highlight: die Welcome-Party in der Roy High School und der Empfang durch den Roy City Mayor und den Roy City Manager (Vergleichbar mit dem Bürgermeister und Stadtdirektor der alten Kommunualverfassung in Niedersachsen). Das Essen, natürlich klassisch amerikanisch: Hamburger, French Fries und Cola, wurde vom City Council der Stadt Roy gesponsert. Der City Mayor überreichte allen GAPPies und den Begleitlehrern Frau Spilker und Herrn Brüggemann ein "Certifcate of Achievement" anlässlich des zum 11. mal stattfindenden GAPP Exchange Program. In den nächsten Tagen stehen vor allem ein Besuch mit dem für die USA vorbildlichen "Frontrunner", eine in Utah im letzten Jahr neu eingeführte S-Bahn, in Salt Lake City und eine Erkundung der näheren Umgebung von Ogden an. Der alltägliche Besuch der 4 High Schools kommt dabei nicht zu kurz, damit alle GAPPies am Ende der Tage in Utah sich ein qualifiziertes Urteil über das amerikanische Schulsystem bilden können.
Mit dem Motto "The GAPP-Effect" begeben sich am 18.September 28 Schülerinnen und Schüler der Goetheschule mit ihren beiden Begleitlehrern Nicole Spilker und Michael Brüggemann auf historische Mission. Seit nunmehr zweiundzwanzig Jahren findet der GAPP-Austausch mit mittlerweile vier Highschools in Utah statt. GAPP steht für German American Partnership Program. Die elfte dieser Austauschfahrten wird die Gappies wieder in den amerikanischen Südwesten führen. Nach zwei Wochen, in denen sie das Leben in den amerikanischen Familien und das amerikanische Schulsystem kennen lernen werden, geht es auf die Rundreise in die Nationalparks von Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien mit den Metropolen Las Vegas und San Francisco, von wo zum Ende der Herbstferien Mitte Oktober die Heimreise angetreten wird. Ein Highlight wird mit Sicherheit der Besuch des Grand Canyon sein.
Sehr geehrte Eltern, Lehrer und Schüler! Die Schulleitung und der Schulvorstand der Goetheschule laden Sie herzlich ein. Am Dienstag, dem 20. Oktober um 19.30 Uhr
findet in der Aula der Goetheschule ein Vortragsabend statt. Dieser hat das Thema: Probleme im Lesen und Rechtschreiben bis hin zur Lese-Rechtschreibschwäche bei Schulkindern
Mit Frau Marion Link vom Institut für Orthographie und Schreibtechnik, Northeim. Der Vortrag wendet sich insbesondere an Eltern, Lehrer und Schüler der 5. bis 8. Klassen. Ein Kostenbeitrag von 3,-- € für Erwachsene wird an der Abendkasse erhoben.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme.
Hartmut Bertram, Schulleiter
Annett Steinberg, Fachbereich Deutsch
Dr. M. Villmar-Doebling, Schulvorstand

“Stürmische Zeiten“ am 27.09.09 um 11 Uhr in der Goetheschule in Einbeck
Im Rahmen der Konzertreihe „Goethe lädt ein“ und in Kooperation mit der Mendelssohn-Musikschule wird das Landesauswahlorchester ACCOLLAGE des Deutschen Harmonika Verbandes Niedersachsen im September eine Konzertmatinee in der Goetheschule in Einbeck veranstalten. Am Sonntag, den 27.09.09 werden unter dem Motto „Stürmische Zeiten“ Werke des 20.Jahrhunderts dargeboten. Zu hören sein werden Kompositionen des französischen Tondichters Jacques Ibert (1860-1962) und des deutschen Komponisten Kurt Weill (1900-1950) und Auszüge aus dem Musical "Anne Bonny & Mary Read - A Pirates Story" unter der Leitung des Dirigenten Ralf Schwarzien. Gesanglich unterstützt wird ACCOLLAGE dabei durch die Vokalsolisten Ines Sarnes (Mezzo, Bremen), Andrea Beurer (Alt, Vaihingen/Enz), Wilke Eichler (Bass, Hannover), Dieter Beurer (Bariton, Bietigheim-Bissingen) und Jürgen Friz (Tenor, Walheim). ACCOLLAGE ist das ca. 25 köpfige Landesauswahlorchester des Deutschen Harmonika Verbandes in Niedersachsen, in dem besonders talentierte Akkordeonisten aus dem gesamten Landesverband des DHV monatlich zu Probewochenenden zusammenkommen. Im Orchester werden Musikstücke aus unterschiedlichen musikalischen Bereichen erarbeitet. Die zweistündige Konzertmatinee findet statt am 27. September 2009 um 11.00 Uhr in der Goetheschule Einbeck, Schützenstr.1. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen über das Orchester sind unter www.accollage.de zu erhalten.
Schülerinnen und Schüler, die Nachhilfe erteilen möchten, können ab heute: - ihren Namen,
- ihren Jahrgang,
- die Fächer, in denen sie Nachhilfe anbieten,
- ihre Telefonnummer,
- evtl. ihre E-Mail-Adresse
auf einen Zettel schreiben und bei Herrn Brüggemann, Herrn Behrens oder Herrn Dr. Böhnke abgeben oder eine Email an die Kontakt-Adresse der Schule schicken. Das Angebot wird dann auf der Website der Goetheschule veröffentlicht. Schülerinnen und Schüler, die eine Nachhilfe wünschen, können dann direkt Kontakt mit den Anbietern aufnehmen.

Eine aktuelle Stunde zur Bundestagswahl 2009 fand in der vergangenen Woche in der Aula der Goetheschule für die Schüler der Oberstufe statt. Folgende Vertreter politischer Nachwuchsorganisationen stellten sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe: Kai Pattberg (Die Linke), Helmar Breuker (CDU), Thomas Möhle (FDP), Christoph Brodhun (SPD) und Kai Krull (Grüne). Die Podiumsdiskussion wurde strukturiert durch die vier Themenkomplexe Wirtschaft, Umwelt, Außenpolitik und Bildung, zu denen Eröffnungsfragen von Schülern der Politikkurse formuliert wurden. So gelang es Felix Heise, Johannes Coenen, Syntyche Pohl und Elisa Beitzen-Heineke, die Jungpolitiker nicht nur zu Statements zu veranlassen, sondern auch eine Themen bezogene Diskussion zu ermöglichen. Aufgezeigt wurden die Positionen der Parteien zur Überwindung der Wirtschaftskrise, zur Atompolitik, zur Wehrpflicht, zum deutschen Engagement in Afghanistan sowie zur Finanzierung der Bildung. Dabei verstanden es die Vertreter der Parteien, ihre Wahlprogramme inhaltlich darzustellen. Die unterschiedlichen Ansätze der Parteien wurden deutlich, besonders bei den Stichwörtern „Mindestlohn“ und „Atomausstieg“ oder bei Lösungsansätzen für die Wirtschaftskrise, aber auch der Konsens, bei der Lösung jedweder Probleme auf soziale Gerechtigkeit zu achten, wurde von den Politikern betont. Und so stand im Vordergrund der Schlussplädoyers der Politiker auch die Aufforderung zur Wahrnehmung des Wahlrechts, durch das der Einzelne die Demokratie mitgestalten vermag. Die Schüler der Politikkurse haben die einzelnen Statements der Podiumsvertreter im Nachgespräch durchaus positiv, wenn auch unterschiedlich bewertet, je nach eigener parteipolitischer Präferenz und Auftreten der Teilnehmer. Insgesamt sind sie sich einig, dass solch eine Veranstaltung, gerade auch mit Vertretern der Nachwuchsorganisationen der Parteien, bei der nächsten Wahl wiederholt werden sollte.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Donnerstag fängt das neue Schuljahr an. Wir hoffen, ihr/Sie alle hatten schöne und erholsame Ferien. Wir wünschen einen guten Start.
Förderverein Alte Synagoge in Einbeck e.V.
"Bücher aus dem Feuer" - Gegen das Vergessen
Herzliche Einladung zu einer Lesung von Gedichten von
Mascha Kaléko (1907 - 1975)
zum Gedenken an den Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933
Vortragende: Schülerinnen und Schüler der Löns-Realsschule, der Goetheschule und des Fachgymnasiums BBS Einbeck unter Leitung von: Ingeborg Hüttig Die Lesung findet statt in der Einbecker Stadtbücherei am Freitag, 8. Mai 2009, um 18.30 Uhr
Der Eintritt ist frei
Chaos pur in Stefans Wohnung! Für die Zeit seines Urlaubs bietet er sie per Inserat zur Untervermietung an. Doch wer hätte gedacht, dass sich praktisch nur Frauen dafür interessieren und noch dazu allesamt auf der Flucht vor ihrem Verflossenen sind? Plötzlich hat Stefan die Bude voll mit Zicken, die sich im wahrsten Sinne des Wortes um seine Wohnung schlagen. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch Stefans Ex auf und das Durcheinander nimmt seinen Lauf... Die Theater-AG der Goetheschule führt am Donnerstag, dem 7.Mai und am Freitag, dem 8.Mai das Stück Zickenalarm von Jürgen Baumgarten auf. Eine rasante Komödie, die garantiert für viele Lacher sorgt. Beginn der Vorstellungen ist jeweils um 19.30 Uhr. Karten sind im Sekretariat der Goetheschule (Tel.93880) erhältlich.

Diese Feststellung traf Thilo Hoppe, MdB, in seinem Vortrag in der Goetheschule am 6. März 2009 zum Thema „Entwicklungshilfe heute“. Dieser Satz skizziert zugleich das Motto seiner Arbeit als Vorsitzender des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in einer Welt, die in der gegenwärtigen Finanzkrise durch unvorhersehbare Risiken geprägt ist. „Was macht man, wenn man als Teilnehmer einer Delegation Bolivien besucht und in einem Restaurant essen möchte und ein kleiner Junge um Geld für Essen bittet? Man lädt den Jungen zum Essen ein. Am nächsten Tag befanden sich mehr als ein Dutzend Kinder vor dem Restaurant.“ Von diesen und ähnlichen Erfahrungen berichtete Thilo Hoppe, der im Jahr 1977 sein Abitur an der Goetheschule abgelegt hat und dem Deutschen Bundestag seit dem Jahr 2002 angehört. Auf beeindruckende Art und Weise veranschaulichte er die dramatische Situation in Bolivien, Ghana und anderen Entwicklungsländern. Eingeladen wurde der Abgeordnete der Grünen/Bündnis 90 von den Schülerinnen und Schülern des Seminarfaches des 13. Jahrganges unter der Leitung von Peter Fricke, denen mit diesem Vortrag und der anschließenden Diskussion eine nachhaltige Verbindung mit dem Stoff des letzten Semesters gelungen ist. Besonders nachvollziehbar schilderte Thilo Hoppe den zahlreichen Zuhörern, wie er als Bundestagsneuling mit Vorsicht in seinem Amt agieren und auch taktieren musste. Das bedeute auf die Interessen aller Parteien Rücksicht zu nehmen und nicht mit aller Macht die eigenen Positionen durchsetzen zu wollen. Langfristig habe er aber dadurch das Vertrauen aller Ausschussteilnehmer gewonnen, und diese Tatsache ermögliche ihm die Tagesordnung für die entsprechenden Ausschusssitzungen selber aufzustellen. Nach einem hoch interessanten und spannenden, vor allem auch durch die eigene Biographie gekennzeichneten Vortrag, kam es im zweiten Teil der Veranstaltung zu einem von Schülern moderierten Diskussionsforum. Ingo Herbst – Geschäftsführer von CONTIGO – Fair Trade Göttingen bereicherte durch seine interessanten Diskussionsbeiträge im Zwiegespräch mit Thilo Hoppe die Veranstaltung. Fairer Handel zu fairen Preisen - betreibe ich Entwicklungshilfe, wenn ich Fair Trade Produkte kaufe? Was sind die größten Hindernisse für den Ausbau von Fair Trade? Haben Produkte aus der „Dritten Welt“ denn überhaupt eine ausreichende Qualität für unsere Ansprüche hier? Diese und ähnliche Fragen aus dem Publikum wurden von den Gästen fachkompetent beantwortet und mündeten in der gemeinsamen Feststellung „ Es gibt keine Alternative zum Optimismus“.
Ab sofort sind die Vertretungspläne für den aktuellen und den nächsten Schultag auf unserer Homepage unter folgender Adresse einsichtig: [Vertretungsplan]
Ungeachtet der Aktualität der Vertretungspläne auf der Homepage sind die Schülerinnen und Schüler auch weiterhin gehalten, vor der 1. Stunde und in der 1. und 2. großen Pause die in der Schule veröffentlichen Vertretungspläne zur Kenntnis zu nehmen, da diese die maßgeblichen sind.
Wer koordiniert deutsche Entwicklungshilfe? Wie sieht fairer internationaler Handel aus? Was können wir tun, um Waisen in Afrika zu helfen? Antworten auf diese Fragen gibt ein Vortrag zum Thema „Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschland heute am Beispiel von Ghana und Bolivien“. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Goethe lädt ein“ gelang es, Thilo Hoppe, den Vorsitzenden des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestage, als Experten einzuladen. Am Freitag, dem 6.3.2009, findet sein Vortrag in der Aula der Goetheschule statt. Der Beginn ist um 17.00 Uhr. Im Anschluss daran besteht für das Publikum die Möglichkeit, in einer Diskussionsrunde Fragen an Herrn Hoppe und Ingo Herbst, Geschäftsführer von Contigo – Fair Trade Göttingen, zu richten. Der Abend wird musikalisch und kulinarisch abgerundet.
Die Einbecker „Vorleserin“ des Frühjahrs 2009 heißt Amelie Seidel und besucht die 6. Klasse der Goetheschule. Bereits im letzten Jahr hatte Amelie den Klassen- und den Schulentscheid des 50. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gewonnen. Nun gelang es, ihr Talent auf der Regionalebene (Landkreis) unter Beweis zu stellen. Vor zahlreich erschienenem Publikum musste im Northeimer Medienzentrum sowohl ein selbst ausgewählter und damit bekannter Text als auch ein unbekannter vorgetragen werden. Bewertet wurden die Textgestaltung und die Lesetechnik. In beiden Kategorien konnte Amelie überzeugen – sowohl mit dem Wahltext „Die wilden Hühner auf Klassenfahrt“ von Cornelia Funke als auch mit dem Überraschungstext „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel. Demnächst wird Amelie den Landkreis Northeim beim Bezirksentscheid in Goslar vertreten.
Das Alumni-Portal der Goetheschule, welches die Arbeit des Ehemaligen-Vereins der Goetheschule "VE²R" tatkräftig unterstützen soll, ist ein voller Erfolg: nach nur einem Monat hat sich schon jetzt das 100. Mitglied registriert. Alle Ehemaligen sind herzlich eingeladen, den ersten 100. Mitgliedern nachzueifern und sich zu registrieren. [Alumni-Portal der Goetheschule]
 - Die Moderatoren Merle Hoffmann, Anna Panknin und Johannes Coenen mit der 6f2
ODER Schüler für Schüler – Gemeinsam stark gegen die Sucht An der Goetheschule fand vom 5. bis 10 Februar 2009 ein Projekt zur Suchtprävention statt. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Alkoholmissbrauchs durch Jugendliche zeigt sich die Aktualität dieses Projekts. Unter dem Motto “Schüler für Schüler“ arbeiteten Schüler des 10. Jahrgangs als Moderatoren mit Sechstklässlern zusammen. Verschiedene Aspekte von Suchtverhalten wurden beleuchtet: Gründe von Sucht, Abwehrmechanismen und Gruppenerlebnisse, die auch ohne Suchtmittel Spaß machen. Sowohl das Engagement aller beteiligten Schüler als auch die Methodenvielfalt ließen auf anschauliche Weise Gefahren und Vermeidungsstrategien nachvollziehbar werden. Als Moderatorenteams waren tätig: Franziska Rolf, Sabina Wedemeier, Julian Vieth, Kora Bertram, Insa Rohmeyer, Pascal Thormann (10f1), Leonie Bayer, Marieke Stasch, Alexander Kröß (10f2), Merle Hoffmann, Anna Panknin, Johannes Coenen (10k). Mit einbezogen waren die Klassenlehrer der 6. Klassen, und besonderer Dank gebührt dem Koordinator des Projekts, Herrn Heil.
Am Samstag, den 24. Januar 2009, endete nach zwei Monaten für die Australierin Julia Mitchelmore ein spannendes Schüleraustauschprogramm: Sie landete in ihrer Heimatstadt Sydney bei 40° Celsius. Von Mitte November 2008 an erlebte sie ihre Sommerferien durch die Vermittlung der Austauschorganisation STEP IN auf besondere Weise – in Deutschland, bei uns in Einbeck. Mit ihren Gastgeschwistern Kathrin und Jan-Niklas Neelen besuchte sie die Goetheschule. Mitschüler der 10f2 und Lehrer wunderten sich, wie gut Julia von Beginn an Deutsch sprach und sich am Unterricht beteiligte. Das Rätsel war schnell gelöst: Bis zu ihrem Schuleintritt wuchs Julia zweisprachig auf, da Julias Mutter Deutsche ist. Mit Schulbeginn sprach Julia dann fast ausschließlich Englisch. In Einbeck waren die Deutschkenntnisse jedoch schnell reaktiviert: Stolz konnte Julia ihren Eltern auf Deutsch per Telefon oder mail berichten, wie kalt der deutsche Winter ist (immerhin bis -16°C!) und welche Weihnachtstraditionen ihre Gastfamilie pflegt. Die echten Kerzen am echten Weihnachtsbaum wurden von ihr angezündet; ein Erlebnis, denn nach Aussage von Julias Mutter gibt es in Australien nur „Badehosenweihnachten“ mit künstlichem Christbaum. Heiligabend sang Julia mit im Jugendchor der Münstergemeinde und übernahm sogar einige Soli. Mit ihrer Geige begleitete sie das Weihnachtssingen in der Goetheschule sowie die Kantorei im Kammerorchester am 2. Weihnachtstag bei Auszügen aus dem „Messias“. Als Einzelkind genoss sie es, in ihrer Gastfamilie eine von vier Geschwistern zu sein. Zwei große „Brüder“ von 21 und 19 Jahren sowie die gleichaltrige „Schwester“ versprachen Abwechselung und gute Laune. Umgekehrt hatte Kathrin endlich eine Schwester, mit der sie sich sehr gut verstand. Ein Highlight war der Berlinbesuch am 4. Adventswochenende. Julia wollte unbedingt ins KaDeWe, das sie aus ihrem Schulbuch kannte, und war vollauf begeistert. Ein spannender Vortrag über die jüngere deutsche Geschichte im Deutschen Bundestag und die andächtige, eindrucksvolle Stille im Museum des Holocaustdenkmals beeindruckten sie. Nach den Unterschieden in der Schule gefragt, meinte Julia, eine so tolle Mensa wie in der Goetheschule hätte ihre Schule nicht. Sie besucht das Pymble Ladies College mit 2000 Schülerinnen, die ihren Mittagssnack normalerweise draußen verspeisen; nur bei Regenwetter dürfen sie das drinnen tun. Die Farbe ihrer Schuluniform ist mit flaschengrün nicht unbedingt ihre Lieblingsfarbe. Das schöne, neue Sweatshirt mit dem Goethelogo kann sie nur in ihrer Freizeit tragen. Im Sommer 2009 gibt es ein Wiedersehen in Sydney. Gastschwester Kathrin kommt dann für fünf Monate nach Australien, wird aber in einer anderen Familie leben, damit sie Englisch im Alltagsleben lernt.
Am letzten Donnerstag und Freitag nahmen alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen an Lesungen mit dem Titel „Tintenmagie“ teil. Rainer Rudloff, der bereits oft in Einbeck gelesen hat, entführte die Zuhörer in die phantastischen Welten der Bestseller „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende und „Tintenblut“ von Cornelia Funke. Ganz besonders fesselnd waren die schauspielerischen Fähigkeiten und die Wandlungsfähigkeit des Vortragenden. Der schnelle Wechsel zwischen dem entkräfteten, hinterhältigen Werwolf Gmork und dem kindlichen Andreju beeindruckte sichtlich ebenso wie die Umsetzung von Meggie, Natternkopf und anderen Figuren aus „Tintenblut“. Nach dem wohlverdienten Applaus machten die Schüler teilweise regen Gebrauch von dem Angebot, Fragen an den Vortragenden zu stellen. Dieser gelungen Beitrag zur Leseförderung wurde teilweise vom Förderverein der Goetheschule gesponsert. Eine ganz besondere Lesung, die freundlicherweise vom Haus der Bücher finanziell unterstützt wurde, erlebten die Oberstufenschüler am Donnerstagnachmittag. Rainer Rudloff las in der Originalsprache Auszüge aus Huxleys Roman „Brave new world“, welcher ein Schwerpunktthema im Zentralabitur ist, und „1984“ von George Orwell. Teilweise gelang es ihm, das Erschreckende dieser Bücher zu verdeutlichen. Erschreckend auch, weil viele dieser Utopien heute wahr geworden sind. So wies er nach dem Vortrag auf Aktualitätsbezüge wie etwa die Fernsehsendung „Big Brother“ hin. Einen großen Beitrag zur Umsetzung dieses Programms leistete ebenfalls die Stadtbücherei. Antje Nüsse unterstützt seit Jahren Projekte dieser Art an Schulen, um auch außerhalb der Bibliothek das Lesen zu fördern.
Das Programm wurde unter der Leitung von Frau Steinberg gestaltet. Wir danken für die Unterstützung der Eltern für die Kuchenspenden, Frau Reinert und Frau Voß-Volger für das Catering, Frau Ilse für die Dekoration und die Klasse 5k2 für den Service am Nachmittag. Am Programm wirkten mit: - Anna Lena Schneider
- Johanna Lodder
- Sarah-Kristin Spellerberg
- Julia Mitchelmore(Austauschschülerin aus Australien)
- Maria Leder
- Sarah Nagel
- Lea und Nina Oehlsen
- Maike Wolf
- Lea Nienhoff
erster Platz „Sonnenblümchen“ Theresa Friedhoff 9k zweiter Platz „Die rote Blume“ Henrike Senger 5k1 dritter Platz „Mopsi“ Nils Lampe 9k vierter Platz „Cheeseburger“ Lena Hübner 8k1 „Komma,“ Marike Hundertmark Klasse 6f fünfter Platz “Jessica Jones” Syntyche Pohl 11a „Amadeus“ Isabelle Grupe 7a sechster Platz „Das grinsende Knäckebrot“ Fiona Line 8k1 Sonderpreis "Comic" „Herzdame“ Anne Arndt 9f2 Siegerklasse mit den meisten Teilnehmern: 9k
Herzlichen Glückwunsch ! P.S.: Durch Anklicken der Links können Sie die preisgekrönten Beiträge lesen.
Mit dem G8-Abitur entfällt für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Jahrgang 11 sich ein Jahr im Ausland auf zu halten, ohne dieses Jahr an der Goetheschule zu wiederholen. Aus diesem Grunde wird der Auslandsaufenthalt in dem Jahrgang 10 an Bedeutung gewinnen. Herr Fricke, der Ansprechpartner der Goetheschule für Auslandsaufenthalte, hat dazu einige Informationen in Form einer Broschüre zusammen gestellt, die Sie der nachfolgenden Adresse entnehmen können. [Schüleraustausch an der Goetheschule]

100 Jahre Altbau sind 100 Jahre Schulleben, das durch viele politische und geschichtliche Entwicklungen geprägt war und ist. Dieses Jubiläum, das am 29. August gefeiert wird, ist ein schöner Anlass, sich an die Geschichte des Gebäudes zu erinnern. Um 11.00 Uhr findet ein Festakt für geladene Gäste statt, zu dem Thomas Oppermann als Festredner gewonnen werden konnte. Bereits dann, aber auch bei den Veranstaltungen am Nachmittag und Abend werden Ausstellungen zu sehen sein, die die Schüler des jetzigen 13. Jahrgangs im Rahmen des Seminarfaches „Geschichte der Goetheschule“ unter der Leitung von Frau Dr. Häse vorbereitet haben. Vielfältige Exponate und Informationen wurden von den Schülern zusammengetragen, um drei unterschiedliche Aspekte zum Thema „100 Jahre Altbau“ zu verdeutlichen: „Räume – Menschen – Emotionen“. Zum einen werden anhand von Modellen, Bauplänen und Fotos die Baugeschichte und die Räumlichkeiten innerhalb des Altbaus dokumentiert. Zum anderen kommen aber auch Menschen mit ihren Erlebnissen, die sie mit und in der Goetheschule gehabt haben, zu Wort. Manche Erlebnisse in der Schule sind mit ganz besonderen Emotionen verbunden: z. B. Abitur, Klassenreisen und Sportveranstaltungen. Die Schüler haben im Archiv diese Geschichten aufgespürt. Am Nachmittag hält Herr Funke in der Aula zur Schulgeschichte Vorträge. Zum Abschluss des Jubiläums wird es ab 19.00 Uhr eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Goethe lädt ein“ geben. Wie das Motto „Wie zu Kaisers Zeiten“ bereits verrät, wird das Publikum in die Zeit vor 100 Jahren zurückversetzt. So wird z. B. Unterricht aus dieser Zeit nachgestellt, Küchen- und Studentenlieder gesungen, Walzer getanzt und ein Turnprogramm geboten. Neben den Schülern werden dieses Mal auch die Lehrer auf der Bühne aktiv. Sie singen nicht nur, sondern spielen auch eine Szene aus „Der Hauptmann von Köpenick“ vor. Karten für diese Abendveranstaltung sind im Sekretariat erhältlich (3€ / 1,50 €). Nach dem Programm werden in der Mensa Gaumenfreuden zu genießen sein. Bereits ab 18.00 Uhr ist die Schule am Abend geöffnet, damit man genug Zeit hat, sich die Ausstellung anzusehen und Lose für die Tombola zu kaufen. Ein Mitmachen lohnt sich, denn es winken einige attraktive Hauptpreise, die von Einbecker Firmen gesponsert wurden: Besichtigung / Besteigung einer Windanlage (Stadtwerke Einbeck), Schlemmerfrühstück für 2 Personen (Waldhaus an den Teichen), hochwertige Zeichenblöcke (Hahnemühle), Bücher (www.aha-buch.de) u. a. Die Vergabe der Hauptpreise findet 21.00 Uhr in der Mensa statt, die Lose können ab 18.00 Uhr gekauft werden.
Mit der Organisation des zweiten „Festivals in Einbeck“ (FinE) bestand das neue Leitungsteam von „Goethe Promotions Limited“ bravourös seine Bewährungsprobe. Die Stolpersteine, die beim ersten FinE noch hier und da zu finden waren, wurden vom Team um Viktor Kloos, Felix Heise, Eike Sprecher, Matthias Koß und Shari Eggers souverän aus dem Weg geräumt. Die großartige Resonanz beim Einbecker Publikum auf die zahlreichen Highlights des Festivals macht ihnen Mut, auf diesem Wege weiter zu gehen. Als am Montag Abend das Jazz-Ensemble der Käthe-Kollwitz-Schule Hannover die Zuhörer mit Klassikern von Herbie Hancock, Henry Mancini und anderen Jazz-Größen in ihren Bann schlug, konnten Viktor Kloos und Matthias Koß tief durchatmen: „Das entschädigt für die Strapazen der letzten Tage!“ Unter ihrem engagierten Bandleader und Saxophonisten Michael Thiemann zogen die zwölf jungen Musiker aus Hannover alle Register ihres Könnens. „Mit der Auswahl der Musikgruppen haben wir ausnahmslos Volltreffer gelandet“, stellte Shari Eggers zufrieden fest. Felix Heise fungierte beim Festival als charmanter Moderator. Er stellte die Gäste vor und bedanke sich bei den Sponsoren, die, wie schon im Vorjahr, die Schülerfirma generös unterstützt haben. Einen herzlichen Dank richtete er auch an den „spiritus rector“ dieser Idee, Werner Behrens und dessen Mitstreiter, Ekkehart Drost, vor allem aber an die neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Brüggemann und Claudia Ilse. Mit ungewöhnlich großem persönlichen Einsatz hielten sie das gelegentlich schwankende Schiff, genannt „FinE“, auf Kurs und ermöglichten auf diese Weise den Schülern Erfahrungen im Bereich von Planung, Kalkulation, Entwicklung besonderer Strategien und Teamarbeit. Diese werden zwar stets als besonders wichtige Schlüsselqualifikationen apostrophiert, ihre Vermittlung im Schulbetrieb ist aber selten möglich. Insofern kann man nur hoffen, dass sich die Schülerfirma durch entsprechende Unterstützung auch auf Seiten ihrer Lehrer etablieren wird. Schon der Auftakt des FinE erfüllte Einbecks „gute Stube“ am Sonntag Nachmittag mit Leben: Der Jugendchor St. Nicolai unter der Leitung von Karin Salzer demonstrierte nachhaltig die Freude, die vom gemeinsamen Singen ausgeht. „The Lion sleeps tonight“ hieß es zu Beginn einer kleinen musikalischen Reise nach Südafrika, bevor der „Mann im Mond“ besungen wurde, alt bekannte Gospels im neuen Gewand ertönten und schließlich der deutsche „Wandersmann“ als Abschluss das breite Spektrum aufzeigte, über das dieser Chor in seinem Repertoire verfügt. Bernd Sommerfeld, Leiter der gleichnamigen Musikschule und selbst ehemaliger Goetheschüler, führte dann die Zuschauer „auf eine ganz andere Schiene“, wie er in seiner witzigen Anmoderation betonte. Seine sieben Sängerinnen und Sänger bezauberten mit Liedern aus Musicals, von bekannten Popgrößen wie Rosenstolz und Silbermond. Und als zum Schluss John Travoltas „You´re the one that I love“ in einem fetzigen Duett erklang, konnte man nur noch mit dem Titel des vorletzten Stückes feststellen: „Es war `ne geile Zeit“ mit den „Sommerfeld-Singers“. „Magic Arne“ mit seiner professionellen Zaubershow folgte als nächstes Highlight. Geschickt baute er seine Zaubertricks in Familiengeschichten und Urlaubserlebnisse vom Wandern ein, machte aus drei kürzeren Stricken eine lange Wäscheleine, auf der seine Mutter die Wäsche der ganzen Familie Sailer aufhängen konnte und drohte schließlich Michael Brüggemann als Probant seinen nächsten Zaubertrick an: die Halbierung eines Menschen. Bevor Arne seine Ankündigung in die Tat umsetzen konnte, betraten zum Glück 22 junge Musiker der KGS Hemmingen unter ihrem Bandleader Thomas Schrader die Bühne. Mit gekonntem Big Band Sound, rassigen Arrangements und von Technikchef Eike Sprecher bestens betreut, beendeten sie das Programm des Sonntages. Wenn man bedenkt, dass fast alle Musiker den Jahrgängen fünf bis sieben angehören und nur drei Oberstufenschüler mitspielen, dann kann man vor ihrer tollen Darbietung nur den Hut ziehen. Bemerkenswert ist zudem, dass Musiker und Lehrer während der gesamten Festivaldauer in Einbeck blieben, bei Goetheschülern übernachteten und mit ihnen zusammen in einem Workshop am Montag und Dienstag Vormittag musizierten. Allein dafür gebührt ihnen ein großes Lob, denn dies entspricht genau der ursprünglichen Festival-Idee von Werner Behrens. Der Montag Nachmittag wurde von der „Small Big Band“ der KGS aus Göttingen eröffnet, wobei sich das „small“ lediglich auf die Jahrgangsstufe beziehen kann. Ihre musikalische Leistung an den Blechblasinstrumenten bewegte sich auf hohem Niveau. Bandleader und Musiklehrer Joachim Gückel betreut die Band erst seit wenigen Jahren, konnte dabei auf die Vorarbeit seiner Kollegin Inge Umbach zurück greifen, die an der KGS eine so genannte „Bläserklasse“ leitet. Aber auch an der Goetheschule tut sich in dieser Hinsicht etwas. Zwar hat die Schülerband, deren vier Mitglieder Hauke, Jessica und Kristin aus der 8. und Gitarrist Alex aus der 9. Klasse kommen, noch keinen Namen – deshalb sollen sie hier als „No Name“ vorgestellt werden -; was sie jedoch unter ihrer Frontlady Jessica auf die Bühne zauberten, hatte rockiges Format und kann sich schon jetzt hören (und sehen) lassen! Mit etwas Wehmut soll am Ende dieses Festival-Rückblickes der Auftritt von „Jazz in Case“, unserer arrivierten Jazzband, erwähnt werden: Es war ihr letzter Auftritt in der jetzigen Formation. Lena (mit einem faszinierenden lateinamerikanischen Song!), David, Arne und Niklas haben ihr Abitur bestanden und stehen der Band nicht mehr zur Verfügung, ebenso wie Leonie, die sich in Zukunft wieder stärker der klassischen Musik widmen wird. So bleibt für den Pianisten Fabian die schwere und verantwortungsvolle Aufgabe, „Jazz in Case“ am Leben zu halten.

Vorbereitungen durch „Goethe Promotions“ laufen auf vollen Touren Der Countdown läuft: In zehn Tagen steigt das zweite „Festival in Einbeck“, kurz FinE genannt, und entsprechend fieberhaft bereiten sich die fünf Vorstandsmitglieder der Schülerfirma „Goethe Promotions Limited“ und ihre „Mitarbeiter“ auf die Premiere vor. Vom 6. bis 8. Juli werden wieder künstlerische Aktivitäten und Aktionen die Goetheschule und die Innenstadt beleben. Mitmachen, Zuschauen und Zuhören bei einem breit gefächerten Angebot an Musik, Artistik und eigener künstlerischer Betätigung: So stellen sich die Vorständler Shari Eggers, Matthias Koß, Eike Sprecher, Felix Heise und Viktor Kloos diese Tage vor. Sie sollen nicht nur das Leben an der Schule niveauvoll bereichern, sondern auch die enge Verbundenheit zwischen der Schule und der Stadt Einbeck unterstreichen. Das öffentliche Programm beginnt am Sonntag mit der Eröffnung um 17 Uhr auf dem Marktplatz. Danach geht es Schlag auf Schlag mit Einbecker „Local heroes“ los: Der Jugendchor St. Nicolai gibt Kostproben seines Könnens, die Musikschule Sommerfeld folgt mit einem attraktiven Programm, und „Arnes Zaubershow“ verkürzt die Pause bis zum Hauptereignis des ersten Tages, der Bigband der KGS Hemmingen. Nach der Eröffnung am Montag um 17 Uhr präsentieren sich die Small Bigband aus Göttingen, eine Schülerband, Jazz in Case sowie zum Abschluss die Jazzband der Käthe-Kollwitz-Schule aus Hannover. Schließlich kommen auch Flohmarkt-Freunde auf ihre Kosten: Eine Projekt-Gruppe eines Politik-Kurses wird eine Vielzahl von unterschiedlichsten Kuriositäten zum Verkauf anbieten, deren Erlös unter anderem der Arbeit mit Migrantenkindern im Haus der Jugend zu Gute kommen soll.

Schüler engagieren sich für Migrantenkinder Dass Schule und Unterricht auch einen praktischen Bezug zur Lebenswirklichkeit haben soll, wird zwar allenthalben gefordert und behauptet, kann im Schulalltag aber nicht immer in der gewünschten Weise umgesetzt werden. Schülerinnen und Schüler des Politik-Kurses von Angelika Lohre haben im vergangenen Halbjahr bemerkenswerte Beispiele einer Verbindung von Theorie und Praxis gegeben. „Plan International“ ist eine Organisation, die sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern aus Entwicklungsländern engagiert, die aber auch Aktivitäten zur Eingliederung von Migrantenkindern in Deutschland unterstützt. Angelika Lohre stellte diese Organisation in ihrem Politikunterricht vor und ermunterte ihre Schülerinnen und Schüler, ihre Fähigkeiten und Interessen für diese Organisation einzubringen. Heraus gekommen sind vier Arbeitsgruppen, die sich folgende Aufgaben gestellt haben: Aufklärung über den Klimawandel. Was kann man selbst tun? Unterstützung sozial schwacher südamerikanischer Länder durch Förderung des Fairen Handels an der Goetheschule. Hilfe bei der Integration von Migrantenkindern in Einbeck und schließlich die Organisation eines Flohmarktes am 6. und 7. Juli anlässlich des 2. „Festivals in Einbeck“ (FinE) auf dem Marktplatz. Shari Eggers, Martin Binder, Marie Laves und Julia Hübner kümmern sich um die Migrantenkinder im Haus der Jugend. Mit Unterstützung durch den Stadtjugendpfleger Hendrik Probst sowie die Sozialarbeiterin Nicole Fischer bieten sie für elf Kinder im Alter zwischen neun und vierzehn Jahren Freizeitaktivitäten unterschiedlicher Art an. Einmal pro Woche, nachmittags ab 15 Uhr 30, treffen sie „ihre Kinder“ im Haus der Jugend, wo sie von den Mädchen aus Syrien und der Türkei schon sehnsüchtig erwartet werden. „Wenn sich bei uns der Nachmittagsunterricht mal verzögert und wir deshalb später kommen, werden sie immer ganz unruhig“, erzählt Julia. Ihre Gruppe plant die jeweiligen Aktivitäten vorher gemeinsam, eine Schülerin führt darüber Protokoll. Durch Kennenlernspiele wie zum Beispiel das „Zeitungschlagen“ gewannen die Zwölftklässler schnell das Vertrauen zu ihren Zöglingen. Auch gab es kaum sprachliche Barrieren, da die Mädchen fast alle bereits gut Deutsch sprechen konnten. „Unser gemeinsames Picknick und das Kochen im Haus der Jugend waren bisher die Volltreffer“, berichtet Martin mit berechtigtem Stolz. Minigolf und Bastelnachmittage, Erstellen von Plakaten, die Bilder und Szenen aus ihren Heimatländern zeigen sollen, sind für die kommenden Monate geplant. Shari und Marie machen sich bereits Gedanken, wie der Kontakt zu den Kindern in Zukunft fortgeführt werden kann, wenn sie selbst durch das Abitur im nächsten Jahr nicht mehr die erforderliche Zeit aufbringen können. Sie haben daher beschlossen, Schülern aus den unteren Jahrgängen ihr Projekt schmackhaft zu machen, damit auch sie erfahren, wie wichtig und bereichernd es ist, „global zu denken und lokal zu handeln“.

Über fünfzig Schüler, davon etwa die Hälfte aus dem Mormonenstaat Utah, begrüßte Bürgermeister Ulrich Minkner am Dienstag Vormittag im Sitzungssaal des Alten Rathauses. Er warf einen kurzweiligen und humorvollen Blick in Einbecks Geschichte und berichtete seinen jungen Besuchern, dass mit zwei Ausnahmen alle Einbecker Bürgermeister protestantischen Glaubens waren – eine der beiden Ausnahmen sei er selbst. Viele Schüler sowie ihre Begleitlehrer Gary und Denae Adams der Roy High School sowie ihr junger Kollege von der Ogden High School, Karsten Longhurst, trugen sich ins Besucherbuch der Stadt ein oder ließen sich zusammen mit dem Bürgermeister vor den historischen Glasfenstern des Sitzungssaales fotografieren. Auf dem Weg zu ihrem anschließender Termin im Brauhaus kam die Gruppe an einem Lokal an der Ecke des Marktplatzes vorbei, dessen Tische gerade mit amerikanischen Fähnchen geschmückt wurde – ein schöner Zufall, denn in diesem Restaurant wird mit Spare Ribs und Original Hamburgern gerade ein „Amerikanischer Monat“ eingeleitet... Lothar Gauß, Mitglied des Vorstandes der Brauhaus AG und ehemaliger „Gapp-Vater“ des Jahrganges 2004, empfing Schüler und Lehrer persönlich zur traditionellen – alkoholfreien – Brauereibesichtigung. Am Ende durfte sich dann jeder Teilnehmer über kleine Geschenke in einer „Brauhaus-Stofftasche“ freuen. Seit einer Woche sind nun die amerikanischen Gäste bei ihren Familien in Einbeck. Zwar hat nicht jeder deutsche Schüler einen Austauschpartner bekommen, dennoch nehmen alle am gesamten Programm teil. Maxie Pape, die zu dieser Gruppe gehört, meinte: „Ich war anfangs schon etwas traurig, aber durch die Fahrten nach Hannover und Berlin, die wir alle zusammen gemacht haben, fühle ich mich richtig integriert.“ In Hannover hatte ihnen Alfred Eggers, ebenfalls zweifacher „Gapp-Vater“, unter anderem einen Besuch der Nord-LB vermittelt. In Berlin beeindruckte die Gappies nicht nur der Checkpoint Charlie, die Stadtrundfahrt und die Ausstellung „The Story of Berlin“, sondern auch das Abendessen in einem griechischen Lokal. Hier entpuppten sich ihre Lehrer Angelika Lohre, Michael Brüggemann und Gary Adams zusammen mit der Bedienung als elegante Sirtaki-Tänzer! Das schöne Sommerwetter trug seinen Teil dazu bei, dass die Stimmung auch in diesem Jahr ungetrübt ist. Und auf die Frage, ob sie denn selbst mal wieder in die USA reisen würden, antworteten Rahel Weisser und Maxie Pape wie aus der Pistole geschossen: „Immer wieder!“

Große Auszeichnung für Markus Pelz, Franziska Schoppe und Juliane Spangenberg „As Time Goes By“: Dies war das Motto des bundesweiten Schülerwettbewerbs 2007/2008 im Bereich Kunst, für den die Kunsterzieher Armin Probst und Claudia Ilse drei ihrer talentiertesten Abiturienten motivieren konnten. Auf den ersten Blick erscheint dieses Motto etwas ungewöhnlich, da man mit jungen Menschen eher die Orientierung an der Zukunft und nicht daran, „wie die Zeit vergeht“, verbindet. Bei diesem Wettbewerb ging es aber um eine Auseinandersetzung mit den Werken Alter Meister aus Museumsbeständen, konkret: die Suche nach einer Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart im Bereich der Malerei. Die drei Abiturienten Markus Pelz, Franziska Schoppe und Juliane Spangenberg waren die kleinste der vierzig angemeldeten Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet. Aus diesen wählte die Jury in einem ersten Schritt zwanzig Arbeiten aus, die dann zur Präsentation ihrer Ergebnisse ins Herzog-Anton-Ulrich-Museum nach Braunschweig eingeladen wurden. Und aus diesen wurden in einem letzten Schritt zehn Arbeiten als Beste gekürt, zu denen auch die Gruppe aus der Goetheschule gehörte. Im Herbst des vergangenen Jahres verbrachten Markus, Franzi und Juliane zusammen mit Claudia Ilse einen langen Tag im Braunschweiger Kunstmuseum, um dort die Gemälde der Alten Meister zu studieren und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Dies stellte bereits am Anfang eine große Herausforderung dar, waren doch die künstlerischen Auffassungen der Beteiligten und damit die Art einer möglichen Verarbeitung ihrer Eindrücke sehr unterschiedlich. Trotzdem nahmen sie die Aufgabe an und erstellten mit viel Geduld ein gemeinsames Konzept, das es „nur“ noch zu realisieren galt. Vom Museumsbesuch nahmen sie viele verschiedene Eindrücke mit. Dazu zählten die Goldrahmen der Gemälde und die häufige Darstellung unbekleideter Gottheiten. Gerrit von Hornthorsts „Der Soldat und das Mädchen“, Abraham Govaerts „Die vier Elemente“ und Jan Vermeer van Delfts „Das Mädchen mit dem Weinglas“ waren die Gemälde, die der Gruppe besonders in Erinnerung blieben und daher auch in ihrem Projekt aufgegriffen wurden. Die Vielfalt der Werke war es, die den entscheidenden Anstoß gab und nicht der Eindruck eines einzelnen Bildes. So versuchten sie, den Gesamteindruck einer Museumswand mit ihren zahlreichen Gemälden in einem Rahmen wiederzugeben, und auch dieser sollte denen im Museum möglichst in nichts nachstehen. Das verlangte eine Auseinandersetzung mit der Kunst des Vergoldens. Die originelle Lösung bestand in der Verarbeitung von goldenem Verpackungspapier der „Rocher-Kugeln“. Ein angenehmer Nebenaspekt dieser Methode: Die Gewinnung der Goldfolien war nicht nur kostengünstiger als die Verwendung von echtem Blattgold, sondern auch wesentlich schmackhafter... Die Einzelbilder wurden mit Hilfe einer Digitalkamera angefertigt und bearbeitet. Dabei erzeugte die Verwendung der Fototechnik einen Kontrast zu den alten Ölmalereien. Bei der Umsetzung stellten die Schüler einzelne Bilder nach, während sie andere wiederum moderner interpretierten. Dieser „Dialog mit Alten Meistern“ fand offensichtlich Gefallen bei den Juroren unter der Leitung von Museumsdirektor Prof. Dr. Jochen Luckhardt. Mit einer Geldprämie für die drei Schüler sowie einer zusätzlichen Prämie für die Arbeit des Fachbereichs Kunst wurde dieses Engagement von jungen Künstlern und ihren beiden Lehrern belohnt.
So könnte man auch den Filmtitel „The Gappie Way of Life“ übersetzen. Denn was Regisseur André Stahlmann und seine Crew hier filmisch auf die Beine gestellt hat, war ein tiefer Einblick in die Sagen umwobene Welt des Amerika-Austausches an unserer Schule. Den zahlreichen Zuschauern im Einbecker Deli-Kino ist spätestens jetzt klar geworden, warum seit dem Jahr 1987 eine immer größer werdende Zahl von Schülern sich dem Auswahlverfahren unterzieht, um einen der begehrten Plätze zu ergattern und sich dann für alle Zeiten mit dem Ehrentitel „Gappie“ schmücken zu können. Mit großer Akribie, Professionalität und Witz sind die verschiedenen Stationen zusammen gestellt und hervorragend aus dem Off kommentiert worden. So entstand ein buntes Kaleidoskop, das die Zuschauer bestens unterhielt. Und last not least: Dieses Dokument vermittelte den Eltern (und Großeltern...), dass ihr „Sponsoring“ in diesem Fall gut angelegt war. Mit einem herzlichen Dank an die verantwortlichen Lehrer und einem aufrichtigen Kompliment an André durch Herrn Brüggemann ging ein kurzweiliger Filmabend zu Ende.

Gäste aus Südafrika sind an unserer Schule nicht gerade an der Tagesordnung. Umso besser, wenn diese mit unseren Schülern gemeinsame Aktionen durchführen, ihnen die Probleme ihres Heimatlandes nahe bringen und außerdem noch an ein Anti-Gewalt-Projekt anknüpfen, das die Jugenddiakonin, Frau Schröder von Oesen, im vergangenen Jahr mit dieser Jahrgangsstufe durchgeführt hatte. Worum ging es also? Das Theaterstück „Behind the light“ ist Teil eines Projektes, das das Hlalanathi Community Theatre Projekt in Johannesburg durchführt, um durch Theaterspielen Kindern und Jugendlichen Wege zu einem neuen Leben aufzuzeigen – weg von der Straße, auf der sich viele von ihnen durchschlagen müssen. Das Theaterstück „Behind the light“ behandelt die ganz aktuelle Situation von Immigranten, die nicht nur „hinters Licht geführt“ werden, sondern, wie man aus den Medien entnehmen konnte, in den Townships von einem Mob zu Tode gehetzt wurden. Im Workshop, den die acht Schauspieler mit den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe durchgeführt hatten, sollten eben diese Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit thematisiert und nach Möglichkeiten zu deren Überwindung gesucht werden. In einer Umfrage in der Klasse 10f2 zeigten sich ausnahmslos alle Schüler tief beeindruckt von diesem Projekt. Stellvertretend für sie äußerten sich Aliki Chitka, Larissa Freienberg und Anna Schwingel über ihren Workshop. Falls es bei dem einen oder anderen zu Anfang Berührungsängste gegeben haben sollte, so wurden diese ganz schnell überwunden. Man saß im Kreis und stellte sich auf Englisch vor: „My name is Larissa.“ Und so weiter. Etwas Probleme gab es mit der sprachlichen Verständigung, „aber wenn man sich erst mal an das südafrikanische Englisch gewöhnt hatte, konnte man einige auch ganz gut verstehen...“, meinte Aliki. Ganz besonders angetan war Anna von der südafrikanischen Musik, die von den Schauspielern zum Teil a capella vorgetragen, zum Teil per Hintergrundmusik eingespielt wurde. „Ein tolles Projekt“, befanden die drei Schülerinnen. „Das hat unseren Horizont wirklich erweitert.“
Leserbriefe im Göttinger Tageblatt vom 13.05.2008
 - Der neue Vorstand
Schülerfirma hat neuen Vorstand Michael Brüggemann und Claudia Ilse im Aufsichtsrat Das zweite „Festival in Einbeck“, kurz: FinE, wirft seine Schatten voraus: Vom 6. bis 8. Juli, also unmittelbar vor den Sommerferien, wird die Schülerfirma „Goethe Promotions“ den Einbecker Marktplatz mit musikalischen und kulturellen Aktivitäten beleben. Die jungen Mitarbeiter der Firma hoffen damit, die Verbundenheit zwischen Stadt und Schule auf ihre Weise zu demonstrieren und zu untermauern. Da der Gründungsvorstand wegen der Vorbereitungen auf das Abitur sich aus der Mitarbeit in der Firma zurück ziehen musste, kam mit der Planung des „FinE“ eine große Herausforderung auf die neuen Vorständler zu. Felix Heise als neuer Finanzchef konnte dabei auf viele Sponsoren aus der Einbecker Wirtschaft zurück greifen, die schon das erste Festival 2007 unterstützt haben. Shari Eggers leitet mit dem Bereich Logistik/Catering/Eventmanagement einen Komplex, den sie bereits während des Betriebspraktikums näher kennen lernen durfte. Eike Sprecher als Technikchef wird wegen des Bühnenaufbaus auf dem Marktplatz vor allem den Kontakt zur Stadt pflegen. Viktor Kloos sorgt dafür, dass das Einbecker Publikum Musik- und Theatergruppen aus ganz Niedersachsen erleben kann, und Matthias Koß, zuständig für Output und Public Relations, wird als erfahrener Sportjugendfunktionär die „Fäden in der Hand“ halten. Natürlich besteht die Schülerfirma nicht nur aus den Vorstandsmitgliedern, vielmehr gehören insgesamt zwanzig Schüler dieser Arbeitsgemeinschaft an. Sie treffen sich etwa alle zwei Wochen und sind zur Zeit vor allem mit der umfangreichen Vorbereitung für das FinE beschäftigt. Dem Vorstand präsidieren Michael Brüggemann und Claudia Ilse als Aufsichtsräte, unterstützt durch Ekkehart Drost, für den das „FinE“ im Sommer ein schöner Abschluss seiner Arbeit an der Goetheschule sein soll. Den Auftakt am Sonntag Nachmittag, dem 6. Juli, wird der Jugendchor St. Nicolai gestalten. Vierzig Blechbläser der Kooperativen Gesamtschule Hemmingen lassen anschließend den Marktplatz erzittern. Der späte Montag Nachmittag steht im Zeichen von Schüler-Jazzbands: Nacheinander treten die Bands der Käthe-Kollwitz-Schule aus Hannover und die „Small-Big-Band“ der Geschwister-Scholl-Schule aus Göttingen auf. An den beiden Vormittagen werden in der Schule Workshops für die Klassen 5 bis 10 von Lehrern und Schülern angeboten. Im neuen SV-Raum wird „Goethe-Promotions“ den Mitschülern die neue Kollektion der Schulkleidung (T-Shirts, Pullover) präsentieren, in der Hoffnung, dass im kommenden Schuljahr noch mehr Schüler dieses Angebot wahrnehmen werden. Für das 3. FinE im Sommer 2009 sind zumindest die gedanklichen Vorbereitungen schon gelaufen. Zusammen mit Werner Behrens, dem Begründer der Schülerfirma, hat Michael Brüggemann ein modifiziertes Konzept erarbeitet. Unter der Regie von „Goethe Promotions“ sieht es für die beiden letzten Schultage im Juli 2009 ein Festival auf dem Marktplatz vor, zu dem alle Einbecker Schulen eingeladen sind, um einen eigenen kulturellen Beitrag leisten zu können.

Tolle Bühnenshow begeistert die Zuschauer in der Aula der Goetheschule
Wer am Dienstag Abend in der ausverkauften Aula der Goetheschule anfangs geglaubt hat, er befände sich auf einem Kasernenhof, wurde schnell eines Besseren belehrt. Lediglich das Abzählen der Schüler durch Aufrufen ihrer „Gapp-Nummer“, um während der Fahrt schneller ihre Anwesenheit feststellen zu können, erinnerte an militärische Rituale. Die anschließende, zweieinhalb stündige Bühnenshow ließ eher eine Nähe zu Las Vegas aufkommen. 28 Gappies mit ihren Lehrern, Angelika Lohre und Michael Brüggemann, sangen, tanzten und wirbelten auf und über die Bühne, alle in ihren weißen, selbst entworfenen T-Shirts mit dem Motto: „cause laughing has no accent“. Ihr Einfallsreichtum und ihr Improvisationstalent waren frappierend. Ihre Spielfreude wirkte ansteckend und sorgte schnell dafür, dass der Funken der Begeisterung auf das Publikum übersprang. Die Regie hatte sich einen Clou ausgedacht, der sich im Verlauf des Abends immer stärker zu einem Volltreffer entwickeln sollte: Ein Moderatoren-Team, bestehend aus Ariane Döhrel, Henrike Spangenberg und Fabian Wedmann führte mit so viel Charme, Ausstrahlung und spontanem Witz durch das Programm, dass man meinen könnte, sie hätten bislang nichts anderes gemacht. Auf der Reise durch die Höhepunkte der vierwöchigen Fahrt durch den Südwesten der USA begleiteten sie die Zuschauer. Sie ließen sie den berühmten „High School-Spirit“ spüren, als beim Football die entzückenden Cheerleader der Ogden High School gegen die nicht weniger reizvollen All American Girls der Roy High School in Gesang und Tanz antraten. Dass dabei auch noch zwei kräftige Jungen das eigentliche Spiel pantomimisch darstellten, spielte offenbar nicht mehr die ganz große Rolle... An Stelle komplizierter und aufwändiger Kulissen entwickelten die Schüler Erfindungsgeist und Kreativität und ließen so vor den Augen der Zuschauer ein Bild entstehen, das diesen Land, Leute und Sehenswürdigkeiten vermittelte. Zwei Schülerinnen in rostroten Pullovern, die neben einander stehend sich an den Händen hielten, posierten - unschwer zu erkennen - als Golden Gate Bridge. Das phantastische Wasserspiel vor dem „Bellagio“ in Las Vegas wurde zusammen mit der romantischen Musik auf eine Videowand überspielt, während davor neun Mädchen mit grazilen Bewegungen das Auf und Ab der Fontänen als Ballett tanzten. Eine tolle Idee! Überhaupt schien Las Vegas auf die Gappies einen nachhaltigen Eindruck gemacht zu haben. Spiderman Eike kletterte auf eine große Leiter. Beim Pokern verloren zwei junge Männer ihr letztes Hemd gegen (auf-) reizende weibliche Mitspieler. Die „Las Vegas Show Band“ spielte, verstärkt durch „Jazz in Case“, den Song „Dream a little dream of me“. Und träumen konnten die Zuschauer auch beim Spaziergang der Gappies durch San Francisco, als sie die Lombard Street hinunter liefen, Shopping gingen oder durch das Hippie-Viertel bummelten – stets liefen Videos oder Fotos auf der großen Leinwand im Hintergrund. Humorvoll wurden die Übernachtungen in den Hotels („Fabian hat schon wieder alle Handtücher benutzt!“) und das Frühstück bei McDonald´s nachgespielt: Ariane (entsetzt): „Zum Frühstück schon einen BigMac?!?“ Antwort Henrike (cool): „Kannst auch einen Double Cheeseburger nehmen!“ Professionell gemacht war der Filmtrailer von Regisseur André Stahlmann. Er hatte in einer Kurzfassung Erinnerungen an die Fahrt zusammen gestellt, die Neugier auf den Film in voller Länge geweckt hat: „The Gappy way of life – demnächst in Ihrem Kino“ hieß es am Schluss dieses zehnminütigen Streifens. Dass nicht nur die Schüler zu den Höhepunkten dieses kurzweiligen Abends beitrugen, dafür sorgte Michael Brüggemann in einer wahrhaft komischen Tanzeinlage, in der er sein großes Showtalent demonstrierte und das Auditorium zu tosendem Beifall animierte. Dieser Beifall setzte sich fort bei der Schlussnummer: „Country Roads take me home“, John Denvers berühmter Song erlebte auf der Bühne ein fulminantes Revival. Zusammen mit den Zuschauern sangen die Gappies dieses Lied in einer nicht enden wollenden Version. Und als schließlich die gesamte Gruppe zu den Klängen dieses Country-Klassikers mit einer Polonaise auf der Bühne den Abend stimmungsvoll beendete, fand auch für den Verfasser dieser Zeilen eine lange Gapp-Geschichte ihr emotional bewegendes Ende. So bleibt für ihn festzuhalten, dass auch „Gapp 07“ wieder einmal die große Bedeutung des Austausches für jeden der Teilnehmer bewiesen hat. Wir haben wohl noch keinen „High School-Spirit“ wie in den USA, aber der mit dem Gapp-Austausch beschrittene Weg geht, für jedermann sichtbar, in die richtige Richtung.

Vor genau zwanzig Jahren fand der erste Schüleraustausch mit der Ogden High School in Utah statt. In dieser Zeit haben inzwischen zehn Gruppen - das waren etwa 250 Schülerinnen und Schüler - die vierwöchige Reise in den Mormonenstaat angetreten. Aus den „Reiseberichten“ der Anfangsjahre ist mittlerweile eine bunte Revue geworden, die in guter Tradition als „American Evening“ seinen festen Platz an der Goetheschule gefunden hat. Vor einem halben Jahr bereisten dreißig Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Lehrern Angelika Lohre und Michael Brüggemann den Südwesten der USA. Über diese Fahrt und ihre unvergesslichen Eindrücke werden die Gappies mit Liedern, Sketchen, Theaterstücken, Tänzen und natürlich ihren schönsten Fotos auf „ihrem“ American Evening berichten. Drei Moderatoren werden die Zuschauer durch ein buntes Kaleidoskop sehr persönlicher Erlebnisse führen, eine Catering-Gruppe sorgt für Snacks, Hot Dogs, Popcorn und anderen amerikanischen Spezialitäten, zusammen mit „Jazz in Case“ wird eine „Las Vegas Casino and Showband“ in der Pause die Zuschauer mit neuen Arrangements unterhalten. Birte Schoppe, eine der verantwortlichen Schülerinnen aus dem Organisationsteam, erklärte: „Was wir vor allem mit dem American Evening bezwecken wollen: Wir wollen allen, auch den jüngeren Mitschülern, zeigen, dass dieser Gapp-Austausch ein Erlebnis war, das wir nie vergessen werden.“ Der American Evening findet am Dienstag, dem 29. April um 19 Uhr in der Aula der Goetheschule statt. Karten gibt es im Vorverkauf in der Pausenhalle sowie im Sekretariat unter Tel. 93880.

„Das ist das beste Jahrbuch bisher!“
So oder so ähnlich lauteten die ersten Kommentare, nachdem das Jahrbuch-Team mit dem Verkauf der neuen Ausgabe für das Schuljahr 2006/2007 nach den Osterferien begonnen hatte. Die langjährige Chefredakteurin, Kunsterzieherin Petra Damke-Rönsch, hatte in diesem Jahr ein besonders junges Team für die Arbeit am Jahrbuch gewinnen können. Betrachtet man das Resultat, so war es kein Nachteil, dass mit Eva Baumgarten, Maike Dammann, Niklas Köhler, Clemens Lechte und Janik Sandvoß ausschließlich Schülerinnen und Schüler der Unterstufe für die Herstellung dieses „Zentralorgans“ der Goetheschule verantwortlich waren. Die oft mühsame Rekrutierung von immer wieder neuen Redakteuren sollte nach dieser gelungenen Premiere in den nächsten Jahren kein Thema sein. In einem ansprechenden und anspruchsvollen Layout werden Kursberichte, Auslandserfahrungen, Berichte über Praktika, über das große Kunstprojekt des letzten Schuljahres und vieles mehr präsentiert und dem Leser in Erinnerung gerufen. Das Jahrbuch erhebt nicht den Anspruch einer Schuljahres-Chronik. Vielmehr werden, wie Bürgermeister Ulrich Minkner in seinem Grußwort schreibt, „Geschichten aus dem vergangenen Jahr erzählt, die sicher auch manchen zum Schmunzeln bringen.“ Leser der Einbecker Morgenpost können das Jahrbuch im Sekretariat der Schule zum Preis von sechs Euro kaufen.

Spannende „Hexenjagd“ in der Goetheschule – Großartige Leistung der Theater-AG Nicht Leichen, aber immerhin schaurige Zitate pflasterten den Weg, den die Zuschauer nehmen mussten, um in die Aula zu gelangen: Ein kleiner Vorgeschmack auf die Ereignisse, die sie in den anschließenden zweieinhalb Stunden erwarten sollten. Mit einem Paukenschlag zogen die Schauspieler das Publikum sogleich in ihren Bann: Auf der verdunkelten Bühne wirbelten vier junge Mädchen um einen brennenden Scheiterhaufen und sangen Lieder der noch in ihrer Heimat Barbados verwurzelten schwarzen Sklavin Tituba. „Hexenjagd“ ist ein Stück von Arthur Miller, das dieser als Kommentar auf die Kommunistenjagd Anfang der 50er Jahre in den USA geschrieben hat. Es ist eine Parabel auf die Verfolgung Andersdenkender, es wendet sich gegen Angst und Massenwahn, gegen Gesinnungsschnüffelei und gegen den Missbrauch politischer Macht. Damit hat das Stück seine Aktualität erkennbar bis heute bewahrt. Man durfte also gespannt sein auf die Inszenierung dieses anspruchsvollen Stoffes mit Laiendarstellern, zumal mit Schülern, die neben ihrer Liebe zum Theaterspielen noch viele andere Verpflichtungen und Hobbys haben. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: „Hexenjagd“ gehört jetzt zu den Höhepunkten der Theater-AG an der Goetheschule. Unter der professionellen Regie von Alexandra Mahlmann gelang eine Aufführung voller Spannung und Dramatik mit ungewöhnlichen schauspielerischen Leistungen. Das Stück spielt im Jahr 1692 in den USA. Die handelnden Personen sind Puritaner, für die das Leben nur Fron und harte Arbeit bedeutet. Daneben bestimmt die fanatische Bewahrung ihres Glaubens, für den sie ihre Heimat England verlassen haben, die militante Abwehr „falscher“ Wege und trügerischer Gedanken ihr ganzes Leben. So wissen die Mädchen, gespielt von Maxie Pape, Ariane Döhrel, Anne Arndt, Leonie Bayer, Kathrin Neelen und Marie-Luise Haacke, natürlich, dass ihr nächtlicher Tanz verboten ist und unter Strafe steht. Referend Parris, gespielt von Nils Traupe, einem Schüler der 8. Klasse in seiner ersten großen Rolle, entdeckt die „tanzenden Übeltäter“ und beauftragt den „Teufelsspezialisten“ Pastor Hale (Alexander Gann), der vermeintlichen Krankheit der Mädchen auf den Grund zu gehen. Diese, allen voran Abigail (Ariane Döhrel), erkennen sehr schnell, dass sie ihre Haut nur retten können, indem sie wahllos zahlreiche andere Personen als Hexen denunzieren. Vor dem Richter Danforth (Martin Binder) kommt es schließlich zum Showdown, als der Bauer John Proctor (Arne Sailer) die Lügen der Mädchen durchschaut. Abigail, mit der John Proctor ein intimes Verhältnis hatte, will Proctors Frau werden und bezichtigt daher dessen Frau Elizabeth (Lia-Marlin von Oesen) ebenfalls der Hexerei. Mit Hilfe seiner Magd Mary Warren, facettenreich gespielt von Marie-Luise Haacke, versucht Proctor, seine Frau zu retten. Mary widerruft ihre ursprüngliche Aussage und beschuldigt nun auch John Proctor selbst der Hexerei. Proctor wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Sein Leben kann er nur retten, indem er einen Pakt mit dem Teufel gesteht. Doch er kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, sein Leben für eine Lüge zu erkaufen. Seine letzten Worte „Gemeinsam werden wir verbrennen“ besiegeln sein Schicksal. Regisseurin Alexandra Mahlmann hat das Stück mit großer Umsicht inszeniert. Dabei stand ihr mit dem Abiturienten Markus Steinbach ein erfahrener technischer Assistent zur Seite, der durch seinen Sachverstand auch schwierige Anforderungen problemlos löste. Darüber hinaus spielte Markus auch selbst mit und sorgte als Gerichtsdiener für die komischen Akzente des Stückes. Da Markus ebenso wie sein Assistent Dennis Bohm im Sommer die Schule verlassen wird, hat er rechtzeitig für Nachfolger gesorgt: Eike Sprecher, Fabian Martin und Frank Stockhausen werden versuchen, die Lücke auszufüllen, die er hinterlässt. Großes Geschick zeigte Frau Mahlmann auch bei der Auswahl der Schauspieler. Natascha Elligsen und Jennifer Krienke verkörperten überzeugend und mit angemessener Komik die Verklemmtheit und Bigotterie der Dorfbewohner, während Anne Arndt, Britta Arndt und Isabelle Meyer als Francis und Rebecca Nurse sowie als Giles Corey glaubhaft und mit Herz die gute Seite des Ortes repräsentierten. Abiturient Arne Sailer glänzte ein letztes Mal als dominierendes Mitglied der Theater-AG. Der Bauer John Proctor war eine Paraderolle für ihn, und er interpretierte sie nuancenreich, mimisch und sprachlich auf hohem Niveau. Ihm zur Seite hatte Alexandra Mahlmann Schauspieler gestellt, die sich in verschiedenen Szenen neben Arne beweisen konnten und dies auch nachhaltig taten. Eindrucksvoll in ihrer Dramatik und Ausdrucksstärke waren die Dialoge zwischen John Proctor und Abigail-Ariane Döhrel, die für diese Rolle ihr ganzes Repertoire auspackte und mal zynisch, mal verführerisch ihr intrigantes Spiel zu spielen suchte. Alexander Gann als brillianter Reverend Hale verkörperte zunächst einen typischen Pfaffen jener Zeit, dem schließlich doch Zweifel kamen und der sich dann auf die Seite John Proctors schlug. Lia-Marlin von Oesen, die der Ehefrau Elizabeth Statur und Ausdruck verlieh, unterstrich durch ihre überzeugende schauspielerische Leistung den Wandel einer zunächst etwas unbeholfen wirkenden Bauersfrau hin zu einer mutigen und in gewisser Weise auch emanzipierten Frau. Und dann kam der Auftritt des Richters Danforth! Durch Martin Binders großartiges Spiel lebte die damalige unglückselige Verbindung zwischen Obrigkeit und Kirche wieder auf. Er spielte mit den Personen wie mit Schachfiguren. Selbstherrlich und von keinerlei Zweifeln getrübt setzte er deren Leben aufs Spiel. Martins Darstellung gipfelte in der Auseinandersetzung mit Arne Sailer alias John Proctor. Dessen verzweifelter, hingebungsvoller Kampf um das Leben seiner Frau und die zynische Gelassenheit des Richters waren in ihrer Spannung kaum zu überbieten und gehörten sicherlich zu den Höhepunkten des gesamten Stückes. Die bereits ansehnliche Videothek „Goethe-Highlights“ von Hans-Georg Heil wird also demnächst um ein weiteres Exemplar angereichert.

Sechs Monate lang besuchte Danielle Jelleyman aus Auckland in Neuseeland unsere Schule. Vielen unter uns wird der Abschied von der sympathischen und aufgeschlossenen Danielle, Schülerin der 11b, schwer fallen. Ihre Gastschwester, Irene Jansen, meinte: „Ich werde ganz traurig sein, wenn sie uns nächste Woche verlässt. Noch nie zuvor war eine Austauschschülerin so lange bei uns.“ Die dunkelhaarige, 17jährige junge Frau geht in Neuseeland auf das Kelston Girls´ College - wie der Name sagt: eine reine Mädchenschule mit etwa 1000 Schülerinnen. Nur zwei Schüler ihres Jahrganges lernen Deutsch. „Fremdsprachen spielen bei uns keine so große Rolle“, sagt Danielle, „und wenn, dann schon eher eine asiatische Sprache oder eine aus dem pazifischen Raum.“ Nach Deutschland ist sie zusammen mit 24 weiteren Neuseeländern durch ein Stipendium des Erziehungsministeriums gekommen – als Auszeichnung für ihre guten Deutschkenntnisse. Und wer sich mit Danielle unterhält, wird dies nur bestätigen können. Was hat ihr in Deutschland gefallen – was ist ihr aufgefallen? „Den Wechsel der Jahreszeiten, die Färbung der Wälder, fand ich besonders schön. Ich kam im Sommer und fahre im Frühjahr, habe also alle Jahreszeiten kennen gelernt. Bei uns ist es nämlich immer nur grün.“ Von den Städten, die sie gesehen hat, hat sie besonders Berlin beeindruckt, den Unterschied zwischen Ost- und Westberlin, „ein Ort voller Geschichte“, sagt sie. Die Gewöhnung an die neue Schule fiel ihr nicht schwer. Ihre neuen Klassenkameraden haben sie sehr liebevoll aufgenommen und ihr geholfen, wenn sie Hilfe brauchte. Mit den anderen Austauschschülern, Katie aus Kalifornien, Sander aus Estland and Nathan aus Brasilien, hatte sie sich auch gleich angefreundet. „Aber dass es hier keine Schuluniform gibt, war schon ein großer Unterschied. Zu Hause brauchte ich morgens nie zu überlegen, was ziehe ich denn heute an?“ In Neuseeland belegen die Schüler nur fünf Fächer, Mathe bis zur 11. und Englisch bis zur 12. Klasse. „Hier sind es doch viel mehr. Und durch die vielen Hausaufgaben finde ich schon, dass die Belastung für die deutschen Schüler ziemlich hoch ist“, meint Danielle. Auf der anderen Seite kann sie dem auch etwas Positives abgewinnen, denn dadurch vergrößern sich ihrer Meinung nach die Studien- und Berufsmöglichkeiten für die deutschen Gymnasiasten. Wenn sie am 15. Februar Einbeck verlässt, blickt sie auf eine Zeit mit vielen schönen Eindrücken zurück. „Ich habe so tolle Erfahrungen gemacht. Das Familienleben mit den Jansens war eine wunderschöne Zeit. Ich werde sie alle sehr vermissen.“
 - Der alte und der neue Vorstand
Bei Pizza, Salat und Spezi wurde am Dienstag Abend in einer bekannten Einbecker Pizzeria an der Altendorfer Straße der neue Vorstand von Goethe Promotions Ltd. von seinen Vorgängern ins Amt eingeführt. Es sind dies: Eike Sprecher (Technik), Felix Heise (Finanzen), Matze Koß (Output/Homepage), Viktor Kloos (Input) und Shari Eggers (Logistik). Ein ganz großer Dank für die schwere und Zeit raubende, letztlich aber sehr erfolgreiche Arbeit geht an den alten Vorstand: Andrea Schrader, Arne Sailer, Markus Steinbach, Philipp Schlüter und David Radke. Wir wünschen den fünf „Proms“ ein erfolgreiches Abitur!

Daniel Alexander Schacht berichtet in der Goetheschule über seine Eindrücke in Israel Anlässlich des Internationalen Holocaust Gedenktages fand im Deutschen Bundestag vor wenigen Tagen eine eindrucksvolle Sitzung statt, bei der die Schauspielerin Angela Winkler Texte aus den Erinnerungen einer tschechischen Holocaust-Überlebenden vortrug. Einen ganz anderen Charakter haben die Veranstaltungen, die aus diesem Anlass seit vielen Jahren an der Goetheschule stattfinden. Der Referent der diesjährigen Veranstaltung, Dr. Daniel Alexander Schacht, fasste das Motto in den Worten zusammen: „Verständnis für die komplexe Lage des Staates Israel wecken und dadurch unsere Verantwortung akzeptieren.“ Daniel Alexander Schacht ist in Einbeck kein Unbekannter. Er war Schüler der Goetheschule, machte hier sein Abitur, bevor er zum Studium nach Marburg ging, das er mit der Promotion abschloss. Seit vielen Jahren ist er zuständiger Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung für die Bereiche Bildung und Naher Osten. Seine Kommentare, Berichte und Analysen können auch die Leser der Einbecker Morgenpost im überregionalen Teil regelmäßig verfolgen. Vielfach hat er Israel bereist, das letzte Mal im November 2007. Für seine journalistischen Bemühungen um Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern erhielt er im Jahr 2003 den Hauptpreis einer Frankfurter Stiftung. Die Organisatoren, Joram Weisser, Philipp Schlüter und ihr Politiklehrer Ekkehart Drost, hatten also einen hochkarätigen Nahost-Experten eingeladen, dessen Power Point Vortrag, illustriert mit vielen aktuellen Fotos, die Erwartungen nicht enttäuschte. Dr. Schacht berichtete über die Vielfalt des Lebens in Israel („Leben in Tel Aviv, Arbeiten in Haifa, Beten in Jerusalem“), seine Geschichte mit den vielen Einwanderungswellen und gab schließlich einen Ausblick in die Zukunft: Welche Folgen hätte eine Friedensregelung für Israelis, Araber und Palästinenser? Daniel Alexander Schacht machte die Not der Palästinenser im Flüchtlingslager Jalazoun im Westjordanland deutlich: Fotos zeigten Elendsquartiere, in denen zur Zeit 14 000 Palästinenser leben, jeden Tag werden 15 Kinder geboren. Die Bevölkerungsdichte beträgt dort 1000 Menschen pro Quadratkilometer, in Israel selbst sind dies immerhin noch 450 Personen. Finanzielle und medizinische Hilfe erfolgt in den Lagern zu 80 Prozent durch die Vereinten Nationen. Aufnahmen vom Trennungszaun - acht bis zehn Meter hoch, manche Stellen sind mit Metalldetektoren abgesichert, Checkpoints, die Palästinenser tagtäglich passieren müssen - erinnerten an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Aber, so der Referent, man müsse auch bedenken, dass sich durch den Zaun die Sicherheit der Israelis entscheidend verbessert hat: Kein einziger Anschlag wurde seit dem Bau registriert. Ein deutlich negatives Urteil fällte Schacht über die Vertretung der Hamas im Gazastreifen, die es nicht verhindern kann oder will, dass aus dem ihnen unterstellten Gebiet jeden Tag Kassam-Raketen auf israelische Siedlungen abgefeuert werden, zum Teil aus dem Iran oder aus Nordkorea eingeschmuggelt oder sogar in eigenen Fabriken angefertigt. Den Wandel der Beziehungen zwischen Israel und Deutschland demonstrierte Schacht eindrucksvoll an einem Foto, das einen israelischen Reisepass aus dem Jahr 1954 zeigte, in dem der Vermerk stand: „Gültig für alle Länder mit Ausnahme Deutschland“. Heute hat sich dieses Verhältnis völlig gewandelt. Die Deutschen werden von den Israelis nach den Amerikanern als ihre besten Freunde bezeichnet. Für die sehr westlich orientierte israelische Jugend spielt natürlich der Holocaust eine große Rolle, aber niemand wird diskriminiert, weil er Deutscher ist. Allerdings, so fügte Schacht hinzu: „Man hört genau hin, was in Deutschland passiert und was hier gesagt wird.“ Mit diesem Vortrag, fast auf den Tag nach der Machtübertragung an Hitler vor 75 Jahren, endet eine Serie von Veranstaltungen, die an der Goetheschule zum Thema Politik, Gesellschaft und Kultur in Israel durchgeführt wurden. Die Abiturienten Joram Weisser und Philipp Schlüter hoffen, dass diese Tradition auch in Zukunft an der Schule gepflegt wird.
Die Goetheschule Einbeck hat wie viele Gymnasien aus den Landkreisen Göttingen und Northeim eine Kooperationsvereinbarung mit der Privaten Fachhochschule Göttingen geschlossen, um ihren Schülerinnen und Schülern einen vertieften Einblick insbesondere in wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge und Themenstellungen zu vermitteln. Dass die Kooperation schon gelebt wird, zeigte die rege Teilnahme eines Politik-Wirtschaft-Kurses von Herrn Drost an einer Diskussionsveranstaltung der PFH zum Thema "Mindestlohn und Globalisierung".
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Im November fanden die Weltmeisterschaften im Rollkunstlaufen und Formationslaufen in Surfers Paradise/Gold Coast in Australien statt. Die drei Läuferinnen des RSV Einbeck Anne Gielnik, Abiturientin an der Goetheschule im Jahr 2007, ihre kleine Schwester Annika Gielnik aus der 9f2 und Janina Riehn nahmen zusammen mit dem Dream Team an dieser Meisterschaft teil. In einem hochkarätigen Wettbewerb belegte diese Mannschaft einen hervorragenden 5. Platz. Das Dream Team bestand aus 18 Läuferinnen, die aus verschiedenen norddeutschen Vereinen stammen. Diese Laufgemeinschaft erhielt aufgrund des Gewinns der deutschen Vizemeisterschaft die Startberechtigung für die Weltmeisterschaften 2007. Die beiden Goetheschülerinnen Annika und Anne Gielnik wurden erst im August in das Team aufgenommen, mit dem Ziel, die Formation für die Weltmeisterschaft auf 20 Läuferinnen zu erweitern. Das Dream Team machte sich nach einer intensiven Vorbereitung auf die weite Reise nach Australien. Nach dem langen Flug bestand für die Gruppe die Möglichkeit, sich in zwei Trainingseinheiten an die örtlichen Voraussetzungen (Bodenbeschaffenheit, Klima, Bahngröße usw.) zu gewöhnen und einen ersten Eindruck von der Konkurrenz zu erhalten. Am Wettkampftag selbst konnte die Formation einmal unter Wettkampfbedingungen trainieren. Während dieser Trainingseinheiten wurde die endgültige Auswahl der 16 Läuferinnen, die am Wettbewerb teilnehmen durften, getroffen. Während Anne Gielnik und Janina Riehn zu den Stammläuferinnen gehörten, musste Annika bis zum letzten Training um ihren Platz bangen, um zu der endgültigen Mannschaft zu gehören. Schließlich gab ihr der Trainer „Grünes Licht“, und das Abenteuer trat auch für sie in die entscheidende Phase. Die Auslosung der Startfolge bescherte dem niedersächsischen Dream Team die unglückliche Startnummer 1 und somit musste es die Weltmeisterschaft im Formationslaufen eröffnen. Die jungen Damen ließen sich durch dieses Handicap nicht irritieren und „rollten“ schließlich auf einen tollen fünften Platz. Dieser 5. Platz des Dream Teams setzte die Erfolgskarriere dieser, seit neun Jahren bestehenden Formation, die bereits vier Weltmeistertitel errungen hat, fort. Die drei Einbecker Teilnehmerinnen, Anne und Annika Gielnik und Janina Riehn werden zusammen mit ihren Vereinskameraden das traditionelle Schaulaufen des RSV Einbeck am 1./2. Februar 2008 gestalten. Das Thema des Schaulaufens wird die Geschichte vom Zauberer von Oz sein. Annika Gielnik wird in der Rolle des kleinen Mädchen Dorothy, Janina Riehn als Löwe, der keinen Mut hat, und Anne Gielnik als gute Hexe Glinda, zu sehen sein.
 - Schüler der Klasse 7k1 bei ihrem Besuch in der „Villa Wuff“
Eine vorweihnachtliche Überraschung präsentierte die Klasse 7k1 mit ihrem Klassenlehrer, Martin Baselt, den Tieren in der „Villa Wuff“. Angeregt durch einen Artikel in der „Einbecker Morgenpost“, in dem auf das Schicksal vieler Tiere gerade in der Weihnachtszeit hingewiesen wurde, beschlossen sie spontan eine Hilfsaktion. Viele Tiere, so erfuhren sie, werden nämlich zu Weihnachten verschenkt, sind dann aber oft im neuen Jahr nicht mehr erwünscht. Also machten sie sich an die Arbeit und backten Kuchen und Kekse, die sie am Nikolaustag in der Pausenhalle verkauften. Die Nachfrage bei den Mitschülern nach ihrem Gebäck war so groß, dass ein erheblicher Betrag an den Tierschutzverein der „Villa Wuff“ gespendet werden konnte. Bei ihrem Besuch zeigte dann die Mitarbeiterin Katrin Kühn den Schülerinnen und Schülern die Unterbringung der Kleintiere und erläuterte ihre Arbeit. Sie beschrieb, wie wichtig es ist, gerade ausgesetzten Tieren ein neues Heim zu geben. Leser der „Einbecker Morgenpost“, die selbst helfen wollen, können Patenschaften für bestimmte Tiere übernehmen oder an die „Villa Wuff“ spenden. Nähere Informationen erhält man unter www.villawuff.com.

Wie schreibt man Artikel für große Zeitungen? Wie interviewt man hochrangige Wissenschaftler? Und wie macht man PR-Arbeit für die Bundeswehr? Das waren die inhaltlichen Schwerpunkte eines „Young-leaders-Seminars“, zu dem die beiden Goetheschülerinnen Dorothe Ebrecht und Isabelle Everlien aus der 12. Jahrgangsstufe eingeladen waren. In Zusammenarbeit mit der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation in Strausberg bei Berlin lädt „CommunicationConsultingNetwork“ (CCN) engagierte junge Menschen, so genannte „young leaders“, zu Seminaren ein, die an unterschiedlichen Orten stattfinden. In diesem Jahr tagten über 100 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet in Hamburg. Unter den über 1000 Bewerbern waren, wie bereits bei den Seminaren der letzten Jahre, mit Dorothe und Isabelle zwei Goetheschülerinnen, die ihren geistigen Horizont durch den Kontakt mit Experten erweitern durften. „Wir kamen uns da manchmal doch ganz klein vor,“ gaben die beiden offen zu. Angeleitet durch Profijournalisten wie Peter Trzska von der „Welt“, dazu in kleinen Teams von jeweils fünf Schülern, verloren sie schnell ihre anfängliche Scheu und führten schließlich Interviews durch, über die sie Artikel für eine selbst gefertigte Zeitung zu schreiben hatten. „Das war ein Druck wie bei einer richtigen Zeitung. Ausführlich noch Korrekturlesen ging nicht!“, stellten die beiden Schülerinnen fest, „Der Redaktionsschluss wurde auf 17 Uhr festgelegt, und dann ging es ab in die Rotationsmaschinen!“ Nach der Drucklegung wurden ihre Artikel dem Plenum ebenso vorgestellt wie die Filmberichte, die andere Teams über verschiedene Themen aus dem Bereich der Sicherheitspolitik gedreht hatten. Ob dieser Beruf auch für die beiden Goetheschülerinnen in Frage kommen könnte? „Eher weniger,“ meinte Dorothe, „uns wurde gesagt, der Stress in diesem Job sei so hoch, dass das durchschnittliche Sterbealter bei 54 Jahren liegt!“ Dennoch haben beide Mädchen die Erfahrungen einer konzentrierten Teamarbeit, die in Workshops zusätzlich noch vertieft wurde, als Bereicherung empfunden. Und die zukünftige Medizinstudentin Isabelle, die gern mit Texten und Sprache arbeitet, kann sich sogar ein Voluntariat bei einer Zeitung vorstellen.

Dr. Quisthoudt-Rowohl und Joachim Stünkel besuchen die Goetheschule
Eine ungewöhnlich kurzweilige und lebendige Unterweisung in die europäische Verteidigungs- und Sicherheitspolitik sowie in Fragen der Außen- und Handelspolitik erhielten die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe durch Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl, die auf Einladung des Landtagsabgeordneten Joachim Stünkel die Goetheschule besuchte. Selten zuvor hat ein Vertreter des politischen Establishments soviel ungeteilten Zuspruch bei den Schülern der Oberstufe gefunden wie die Abgeordnete des Europäischen Parlaments (EP) und Berichterstatterin des EP-Russland-Ausschusses. Die Komplimente reichten von „Die hatte Dampf!“ von Markus Pelz, „ein toller und lebendiger Vortrag“ (Natalie Scheglov) bis „Eine Frau mit Charisma“ (Saskia Rybarczyk). Fasst man die Kommentare der Zuhörer zusammen, so kann man das souveräne Referat als wirksames Medikament gegen die allseits beklagte Politik(er)verdrossenheit begreifen. Frau Quisthoudt-Rowohl ist seit 1989 Mitglied des Europäischen Parlaments (EP) und konnte daher aus ihrer großen Kenntnis die Schwierigkeiten, aber auch sichtbaren Fortschritte vor allem in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der Handelspolitik vermitteln. Dass Europa aber in der Außenpolitik mit einer Stimme sprechen wird, ist wegen der nationalstaatlichen Interessen, vor allem auf Seiten Frankreichs und Englands, in naher Zukunft eher unwahrscheinlich. Noch weniger kann sich die Referentin einen gemeinsamen europäischen Sitz im UN-Sicherheitsrat vorstellen. „Da müsste schon ein Wunder ähnlich dem der deutschen Wiedervereinigung geschehen.“ Schließlich sind auch die Kompetenzen des Hohen Vertreters, Javier Solana, bewusst eher eingeschränkt. „Oder haben Sie in letzter Zeit mal etwas von Solana gehört?“ fragte sie ihre Zuhörer provokativ. Frau Quisthoudt-Rowohl gelang es immer wieder, die Schüler in ihren Bann zu ziehen, indem sie politische Ereignisse mit Beispielen aus ihrem familiären Umfeld illustrierte. Warum sie als gebürtige Belgierin für Deutschland im EP sitzt? Ihre, mit französischem Akzent charmant vorgetragene Erklärung: „Ich habe in Göttingen studiert, und dann habe ich einfach einen Niedersachsen geheiratet.“ Da die von Frau Quisthoudt-Rowohl angesprochenen Politikfelder Gegenstand des kommenden Zentralabiturs im Fach Politik sein werden, verfügten die Schüler bereits über gute Grundkenntnisse, so dass sich an ihren 40-minütigen Vortrag eine angeregte und niveauvolle Diskussion anschloss. Lene Tonns und Arne Sailers Fragen nach einem möglichen EU-Beitritt der Türkei erteilte die Abgeordnete eine klare Absage. Angesichts der Größe des Landes und seiner geografischen Lage am Rande Europas, weit entfernt von den Zentren, würde ein Beitritt die Strukturen der EU sprengen. Am Beispiel der Freiheit der Religionsausübung machte sie eines der Probleme deutlich: „Erst wenn wir den Fronleichnam oder den Buß- und Bettag auch in Anatolien feiern können, kann man über eine Vollmitgliedschaft nachdenken. Die Türkei ist noch nicht so weit – aber die EU auch nicht.“ Die Beziehungen zu den osteuropäischen Staaten, besonders zu Russland und Polen, standen im weiteren Verlauf im Mittelpunkt. Angesichts der Zustände im russischen Vorwahlkampf mit der kürzlichen Verhaftung von Gari Kasparow fragte Mareike Halbfass nach den Möglichkeiten einer Einflussnahme auf Russland durch die EU. Frau Quisthoudt-Rowohl hatte im Verlauf ihrer Abgeordnetentätigkeit mehrfach Gelegenheit, Russland zu besuchen, das letzte Mal im Frühjahr dieses Jahres als Berichterstatterin im entsprechenden EU-Ausschuss. Ihre Antwort: „Unsere Möglichkeiten sind gering, aber man muss doch anerkennen, dass das Land sich auffallend weiter entwickelt hat. Man sieht längst nicht mehr soviel Armut wie noch vor etwa fünf Jahren.“ Sie plädierte für Geduld und einen langen Atem und warnte davor, andere Regionen in der Welt mit unseren Vorstellungen beglücken zu wollen. Auch auf die Frage von Jan-Heinrich Ehlers nach der sehr ungleichen Stimmenverteilung und –gewichtung zwischen Deutschland und Polen fand die Abgeordnete eine plausible Antwort: Die Europäische Union habe einen hohen Schutz für Minderheiten festgeschrieben. So ist es zu verstehen, dass Polen bezogen auf die Einwohnerzahl über ein größeres Gewicht verfüge als Deutschland. Noch deutlicher werde dieser Schutz bei der hohen Stimmenzahl für das kleine Malta. „Ihr müsst lernen, europäisch, global zu denken,“ appellierte Frau Quisthoudt-Rowohl an die Schüler. Am Ende dieser Gewinn bringenden, humorvollen und anschaulichen Unterrichtseinheit lud sie interessierte Schüler zu einem Kurz-Praktikum nach Brüssel ein – „aber nicht alle auf einmal!“ Zwei von ihnen, nämlich Justyna Schiwietz und Saskia Rybarczyk, hatten sie bereits in diesem Jahr besucht und zehren immer noch von ihren Eindrücken. Auch Joachim Stünkel, Einbecks Vertreter im Niedersächsischen Landtag seit 2003, Mitbegründer der Europa-Union und Mitglied des Europa-Ausschusses, ermunterte die Schüler, ihm in Hannover bei seiner Tätigkeit über die Schulter zu schauen. Im Namen der Schüler bedankte sich Iris Brill, Fachobfrau Politik, bei den beiden Gästen: „Für uns alle war dieser Vormittag mit Ihnen eine große Bereicherung!"

Israelischer Diplomat setzt Hoffnungen auf neuen Friedensprozess/Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
„Auch Israel ist ein Projekt. Wir sind niemals fertig und müssen ständig daran weiterarbeiten.“ Mit diesen Worten knüpfte Ilan Mor, der Gesandte der Israelischen Botschaft in Berlin, an das Projekt an der Goetheschule an, das Anfang September für die Schüler der Oberstufe statt fand. Der Vortrag des Diplomaten in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula der Schule bildete den Abschluss und Höhepunkt zugleich.
Zuvor begrüßte Bürgermeister Ulrich Minkner den Gast im Sitzungssaal des Alten Rathauses. Im Rahmen eines kleinen Empfanges, in dem sich Ilan Mor auch in das Goldene Buch der Stadt eintrug, wies Minkner auf die große Ehre hin, die einer kleinen Stadt wie Einbeck durch diesen seltenen und hohen Besuch zukomme. Er freue sich, dass die Israel-Initiative der Goetheschule mit dem Vortrag des Gesandten belohnt wurde.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ Dieses Zitat von David Ben Gurion stellte Abiturient Joram Weisser, Initiator und Organisator der Veranstaltung, an den Beginn seiner Einleitung. Allein die Tatsache, dass Israel trotz der sechs Kriege und der permanenten Bedrohung in den sechzig Jahren seines Bestehens immer noch existiere, grenze fast an ein Wunder. „Erinnerung ist ein Weg zum Frieden“, zitierte Joram aus der Laudatio für den diesjährigen Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, den israelischen Historiker Saul Friedländer. In diesem Sinne verstehen die Organisatoren des Projekts auch ihr Engagement.
Ilan Mor zeichnete in seinem Vortrag ein Bild seines Landes am Vorabend des sechzigsten Gründungstages. Als Zionist, der stolz auf die Leistungen seines Landes ist, wolle er eine positive Botschaft vermitteln und damit auch einem Zerrbild Israels, das durch einige Medien verbreitet wird, entgegen wirken. Israel ist nicht der Goliath, das Monster, das seine arabischen Feinde tyrannisiert und dadurch zur Quelle aller Probleme in der Welt geworden ist. Der Diplomat bat seine Zuhörer, sich in die Lage seines Landes zu versetzen, die gekennzeichnet ist durch eine tagtägliche, den Alltag eines jeden Bürgers betreffende terroristische Bedrohung. „Wie würde die deutsche Regierung reagieren, wenn auf eine Stadt wie Einbeck jeden Tag zehn Raketen abgeschossen würden?“ beschwor Ilan Mor seine Zuhörer. Dies sei in Sderot, einer Stadt in der Größenordnung Einbecks, der Fall. Und in vielen anderen Städten versuchen terroristische Gruppen, allen voran die Hamas und die vom Iran gesteuerte Hisbollah, die israelische Gesellschaft zu destabilisieren. „Aber Israel ist stark und hat gelernt, mit der permanenten Bedrohung seit der Stunde Null zu leben,“ denn, so betonte Ilan Mor eher undiplomatisch, unmissverständlich und voller Leidenschaft: „Einmal einen Krieg zu verlieren, könnte schon das letzte Mal sein!“ Daher spiele Sicherheit in Israel auch zwangsläufig eine große Rolle. Und die acht Meter hohe Mauer mit ihren 600 Checkpoints an der Grenze zum Westjordanland müsse auch unter diesem Gesichtspunkt betrachtet werden. So lange es wegen der Bedrohung keine Alternative zur Mauer gebe, müsse man damit leben, stellte Ilan Mor bedauernd fest.
„Wie kann das Land trotz dieser einzigartigen Lage blühen und gedeihen?“, mit dieser Frage leitete der Diplomat seinen letzten Teil ein, in dem er auf die schwierige Integration von 1.5 Millionen Zuwanderern aus über einhundert Ländern in ein Land von der Größe Schleswig-Holsteins, mit einer gesamten Einwohnerzahl von 7.3 Millionen hinwies. Das kleine Israel hatte in den vergangenen drei Jahren drei Nobelpreisträger zu verzeichnen, es ist ein Land mit höchstem Niveau auf dem High-Tech-Sektor. Das unter Jugendlichen beliebte Kommunikationsmedium ICQ wurde von zwei jungen israelischen Soldaten entwickelt. Und: „In allen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen gibt es enge Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern. Fahren Sie nach Israel! Sie werden dort als Deutsche willkommen sein!“
Mit Blick auf das Israel-Projekt an der Goetheschule sprach er von einer lohnenswerten Zukunftsinvestition, für die sein Dank vor allem an Joram Weisser ging, dessen Engagement er mit einem Buchgeschenk eines israelischen Autors würdigte.
Elisabeth Kaiser, stellvertretende Schulleiterin, bedankte sich mit humorvollen Worten bei Ilan Mor für seinen Vortrag mit einem Buch über „Jüdisches Leben in Einbeck“, einem Sammelband, der Ende der 90er Jahre unter anderem mit einem Beitrag einer ehemaligen Goetheschülerin und heutigen Kollegin an der Schule verfasst wurde. Eine dekorative Kiste mit verschiedenen Einbecker Biersorten überreichte sie ihm mit dem berühmten Luther-Zitat:
„Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt.“
Mit einem Stück des französischen Komponisten Godard, gekonnt dargeboten von Leonie von der Ohe (Flöte) und Matthias Mechelke (Klavier) endete eine Veranstaltung, die bei vielen Zuhörern Zustimmung und Nachdenklichkeit ausgelöst haben wird.

Vortrag in der Aula der Goetheschule über Israel – Eintrag ins Goldene Buch der Stadt
Zum Abschluss der Projekttage an der Goetheschule über „Israel – Politik, Kultur, Gesellschaft“ hat sich hochrangiger Besuch in Einbeck angekündigt: Ilan Mor, Gesandter der Israelischen Botschaft in Berlin, wird auf Einladung der Goetheschule am Montag, dem 19. November um 19 Uhr 30 in der Aula einen Vortrag halten, der sich mit der Situation Israels am Vorabend seines 60. Gründungstages befasst. Zuvor hat der Bürgermeister unserer Stadt, Ulrich Minkner, den Gast zu einem Empfang in die Rathaushalle eingeladen, wo sich der Diplomat in das Goldene Buch der Stadt eintragen wird. Ilan Mor, 1955 in Tel Aviv geboren und seit August 2004 als Gesandter in Berlin tätig, gehört zu den führenden Diplomaten seines Landes. Seit seinem Eintritt in den diplomatischen Dienst im Jahr 1983 hat er Israel in unterschiedlichen Funktionen vertreten. Er war Mitglied mehrerer israelischer UN-Delegationen in den 90er Jahren und arbeitete als Gesandter an den Botschaften in Liberia und China. Bevor er im Jahr 2004 nach Berlin kam, leitete er das Referat zur Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen im israelischen Außenministerium in Jerusalem. Der Besuch von Ilan Mor in Einbeck wird eine Reihe von Vorträgen und Projekten abschließen, die im Laufe dieses Jahres zum Thema „Israel und Judentum“ an der Goetheschule stattfanden. Diese wurden initiiert und organisiert durch den Abiturienten Joram Weisser mit Unterstützung durch seinen Politiklehrer Ekkehart Drost. An dieser Stelle soll noch einmal an die großzügige finanzielle Hilfestellung verschiedener Einbecker Firmen und Organisationen erinnert werden, ohne die diese Veranstaltungsserie nicht möglich gewesen wäre. Zum Vortrag von Ilan Mor ist die interessierte Einbecker Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Schließlich soll hier bereits auf einen weiteren Vortrag im Rahmen des offiziellen internationalen Holocaust-Gedenktages Ende Januar 2008 an der Goetheschule hingewiesen werden: Dr. Daniel Alexander Schacht, ehemaliger Goetheschüler und derzeit Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung mit dem außenpolitischen Schwerpunkt Mittlerer Osten, wird dann über seine Reise nach Israel berichten. Auf Einladung der Leo-Beck-Stiftung besucht er ein Projekt, das sich die Integration äthiopischer Juden in die israelische Gesellschaft zum Ziel gesetzt hat.
 - Farewell-Party
Für die GAPPies haben die letzten Tage bei ihren Gasteltern in Ogden und Roy begonnen. Am Montag feierten sie die Farewell-Party, am Dienstag wurden sie im City-Council der Stadt Roy empfangen. Vor den Bürgern der Stadt wurden sie vom Mayor begrüßt und erhielten eine Urkunde als Erinnerung an ihren Aufenthalt in Roy. Die letzten Tage vor dem Aufbruch Richtung San Francisco wird nun noch in den Familien und in den High-Schools Abschied gefeiert.
Durch Vermittlung der Europa-Abgeordneten Erika Mann hatten die Austauschschüler der Goethe-Schule das seltene Erlebnis, im Federal Building des US-Staates Utah den zum engeren Führungskreis der Republikaner und engen Vertrauten von Präsident Bush zählenden US-Senator Bob Bennett zu besuchen. Aus erster Hand bekamen die Goetheschüler durch den Senator eine eindrucksvolle Darlegung der amerikanischen Verfassungs-Theorie und -Wirklichkeit. Kenntnisreiche und couragierte Goetheschüler diskutierten aber auch mit dem Senator über die Politik von Präsident Bush und die Ursachen und Perspektiven des Irak-Kriegs. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenfoto gemacht und dem Senator ein kleines Präsent aus Einbeck überreicht.
 - Empfang in Salt Lake City
Die 28 Goethe-Schüler und ihre beiden Lehrer, Frau Lohre und Herr Brüggemann, wurden nach einer langen Reise von ihren Gastgebern am Flughafen von Salt Lake City herzlich empfangen. Die Goethe-Schüler sind anlässlich eines Schüleraustausches im Rahmen des vom Bundestag und vom amerikanischen Kongress unterstützten GAPP-Initiative (German American Partnership Program) 16 Tage bei 2 amerikanischen Highschools im Bundesstaat Utah, Roy und Ogden Highschool, zu Gast. Sie sollen nicht nur das amerikanische Schulsystem kennenlernen, sondern auch durch den zum 10. mal stattfindenen Austausch die freundlichschaftlichen Beziehungen zwischen der Goetheschule in Einbeck und den beiden Highschools vertiefen. Im nächsten findet der Gegenbesuch der beiden Highschools in Einbeck statt. Bevor die Goetheschüler die Rückreise antreten, werden sie noch einige Tage die eindrucksvolle Landschaft des amerikanischen Westens kennenlernen.
Was an vielen deutschen Gymnasien längst Bestand hat, wird nun auch an unserer Schule realisiert: Wir gründen eine amnesty-international Schülergruppe!
Muss man Euch über amnesty (ai) noch viel erzählen? Die vor 45 Jahren in London gegründete Gruppe setzt sich weltweit für den Erhalt der Menschenrechte ein. Über eine Millionen Menschen in aller Welt fühlen sich dieser guten Sache verpflichtet. Für ihren Einsatz erhielt ai im Jahr 1977 sogar die höchste internationale Auszeichnung, den Friedensnobelpreis! Wer sich von Euch über Aktionen und Aktivitäten von ai im Internet informieren möchte, klickt deren Homepage an: www2.amnesty.de
Wie kam es dazu, dass Bene und Patrick aus der 10f1 zu den „Gründervätern“ wurden? Anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober bastelte ihre Klasse im Politikunterricht Stellwände mit Informationsmaterial. Außerdem luden sie Frau Gudrun Voss, die Leiterin der Einbecker ai-Gruppe, die in diesem Jahr ihr 30jähriges Bestehen feiern wird, in ihren Unterricht ein. Frau Voss gab nun den Anstoß zur Gründung einer Schülergruppe, die von Bene, unterstützt durch Patrick, geleitet wird. Zur Mitarbeit haben sich außerdem bereit erklärt Steffi Hanke, Maxi Kuhle, Ali Carsten und Finn Hofmann, alle aus der 10f1. Natürlich können sich hier noch weitere Schüler und Schülerinnen aus allen Klassenstufen engagieren. Betreut wird die Gruppe in diesem Jahr noch von Herrn Drost.
Die kleine Ausstellung könnt Ihr Euch zur Zeit in der Pausenhalle ansehen. Vielleicht fragt Ihr mal Eure Politiklehrer, ob Ihr das nicht zusammen machen könnt!
Auf den beiden Fotos seht Ihr zunächst die Vorstandsmitglieder Patrick (links) und Bene (rechts). Darunter die ersten Besucher aus der 9f1.

Sechzehn Jahre alt und schon Weltspitze: Mit einem sechsten Platz kehrte Marianna Ovlakh aus Naensen von den Weltmeisterschaften im Hip-Hop-Tanz aus Bremen zurück. Zusammen mit ihrer Gruppe „Rhythm Attac“ konnte sie sich im Finale der Formations-Wertung, der eigentlichen „Königsklasse“ der WM, gegen den Großteil der 46 angetretenen Erwachsenen-Formationen behaupten.
Bereits zum sechsten Mal war die Stadthalle Bremen Austragungsort der weltweit größten offiziellen Hip-Hop-Dance-Weltmeisterschaft. Fünf Tage lang tanzten 3500 Tänzer aus 34 Nationen in den Altersklassen Erwachsene, Junioren und Kinder um Titel in fünf Wertungskategorien.
Mariannas Team besteht aus sechzehn Mitgliedern, die vor Meisterschaften bis zu viermal pro Woche trainieren. Seit dreieinhalb Jahren fährt die Schülerin, die die zehnte Klasse der Goetheschule besucht, zum Training nach Göttingen. Dass diese Strapazen bislang große Früchte trugen, beweisen zwei Deutsche Meistertitel sowie der vierte Platz bei den Europameisterschaften in Graz in diesem Jahr.
Für eine dreiminütige Show ist hartes, oft tagelanges Training erforderlich, berichtet die in Kiew geborene und seit ihrem neunten Lebensjahr in Einbeck wohnende Schülerin. Die Belohnung dafür sind neben den Meistertiteln spektakuläre Auftritte, zuletzt beim Niedersachsen-Tag in Cuxhafen. Könnten diese Erfolge sie dazu verleiten, einen Beruf im Bereich Tanz anzustreben? „Auf keinen Fall,“ antwortet die dunkelhaarige Schülerin. „Zuerst kommt das Abitur und dann am liebsten ein Studium zur Eventmanagerin.“ Dass sie dann bei der Organisation ihrer ersten Events auf gute Kontakte zu Hip-Hop-Champions zurückgreifen kann, wird ihrer beruflichen Karriere sicherlich nützlich sein.
 - Das GAPP-Team 2007
 - GAPP '07 - Cause laughing has no accent
Auf eine „historische Mission“ begeben sich 28 Goetheschülerinnen und –schüler mit ihren beiden Begleitlehrern Angelika Lohre und Michael Brüggemann: Seit nunmehr zwanzig Jahren findet der GAPP-Austausch mit zwei Highschools in Utah statt. Die zehnte dieser Austauschfahrten wird die Gappies wieder in den amerikanischen Südwesten führen. Nach zwei Wochen, in denen sie das Leben in den zumeist mormonischen Familien kennen lernen werden, geht es auf die Rundreise in die Nationalparks von Utah, Arizona, Nevada und Kalifornien mit den Metropolen Las Vegas und San Francisco, von wo Ende Oktober die Heimreise angetreten wird. Ein besonderes Highlight erwartet die Schülerinnen und Schüler am 10. Oktober in Salt Lake City: Auf Vermittlung unserer Europaabgeordneten, Erika Mann, wird Utahs Senator Bob Bennett die Gruppe empfangen – ein schönes Schmankerl für diesen historischen Besuch.
 - Abschlussfoto
Große Vielfalt bei Projekttagen der Goetheschule über jüdische Kultur und israelische Politik Ein ungewöhnliches Experiment hatte am Donnerstag und Freitag vergangener Woche Premiere an der Goetheschule: Zum ersten Mal fanden Projekttage statt, die sich ausschließlich mit dem Thema „Judentum und Israel“ befassten. Nach dem stimmungsvollen Finale, bei dem zwanzig Schüler zusammen mit Daniel Kempin auf der Bühne der voll besetzten Aula zwei jüdische Liebeslieder sangen, konnte Initiator und Organisator Joram Weisser erleichtert aufatmen. Mit seinem Lehrer Ekkehart Drost hatte er ein Programm zusammen gestellt, das sich der großen Vielfalt jüdischen Lebens und jüdischer Kultur annäherte. Im Mittelpunkt stand dabei das großartige Konzert mit Daniel Kempin am Donnerstag Abend, das wegen der Virtuosität und der hohen künstlerischen Qualität Kempins mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Diejenigen, die gekommen waren, darunter etliche, die Kempin bereits vor zehn Jahren in Einbeck erlebt hatten, waren beeindruckt von seiner Art des musikalischen Vortrages. Daniel Kempin ließ vor den Augen und Ohren seiner Zuhörer die jiddische Sprache aufleben und zweitausend Jahre jüdische Geschichte in seinen farbig, kraftvoll und melancholisch vorgetragenen Liedern Revue passieren. Dass Kempin am Freitag Vormittag zusammen mit dem Musik-Leistungskurs und weiteren Interessenten in einem Workshop jüdische Liebeslieder erarbeitete, wurde von David Radke und seinen „Mitsängern“ als echte Bereicherung empfunden. Was wäre jüdische Kultur ohne den Witz von Ephraim Kishon? Einige seiner Kurzgeschichten hatte Alexandra Mahlmann zu Sketchen verarbeitet und mit den Schülern Lena Ilsemann, Arne Sailer, Maxie Pape, Leonie von der Ohe, Martin Binder, Anne Parpart, Daria Börsing, Philipp Schlüter und Alexander Gann beinahe über Nacht erarbeitet. „Wie man sich so schnell die Texte einprägen kann!“ staunte nicht nur Angelika Lohre über diese gelungene, bühnenreife Präsentation. Am Donnerstag berichtete Privatdozent Dr. Wolfgang Buss (Göttingen) einem Teil der Oberstufenschüler über wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit dem jüdischen Sport in Deutschland bis zum Jahr 1938 beschäftigten. Sein engagierter und mit vielen, wenig bekannten Details versehener Vortrag endete mit einem leidenschaftlichen Appell an die Schüler, nach Auschwitz und Birkenau zu fahren. „Wer dort einmal an der Rampe gestanden hat, wird niemals das Unglück vergessen, das den Juden durch Deutsche widerfahren ist.“ Einem anderen wissenschaftlichen Thema widmeten sich die Schüler der Deutsch-Leistungskurse. Zusammen mit Dr. Matthias Beilein vom Deutschen Seminar der Uni Göttingen und ihrer Kursleiterin, Dr. Friederike Worthmann, gingen sie der Frage nach, ob man überhaupt von jüdischer Literatur sprechen könne. „Ein toller Vormittag!“, schwärmte Saskia Rybarczyk über die Intensität, mit der die sachkundigen Referenten mit ihnen gearbeitet haben. Ungewöhnliche Aktivitäten konnte man in der Mensa beobachten: Hier kochten die Schüler der 10f2 zusammen mit Frau Zdenka Krizan aus Göttingen koscheres Essen für den Schabbat und erfuhren nebenbei auch Wissenswertes über jüdische Kochvorschriften und Gebräuche. Am Freitag fuhren sie dann mit der 10f1 nach Göttingen, um den dortigen Jüdischen Friedhof beziehungsweise die Synagoge und die Mikwe, das jüdische Ritualbad, zu besichtigen. Auf Rundgänge durch Einbeck führten Dr. Elke Hege, Dr. Angelika Häse, Dr. Susanne Mosler und Hinrich Lange am Donnerstag Vormittag die Klassen 10k/10f1, um mit ihnen das frühere jüdische Leben vor Ort erfahrbar zu machen. Einen wunderschönen Abschluss des Donnerstag Vormittages bildeten die Tänze der Schülerinnen aus der 11. Jahrgangsstufe. Roxana Alvarez-Tichauer aus Hamburg hatte mit ihnen sechs Tänze aus Israel einstudiert, die sie dann ihren Mitschülern in der Sporthalle gekonnt präsentierten. Neben Filmvorführungen und Rollenspielen über Konfliktbewältigung zwischen Israelis und Palästinensern, die Michael Brüggemann mit Schülern der 11. Klassen durchführte, beeindruckten am Freitag die Berichte der Organisation „Dienste in Israel“. Sie wurden mit großem Enthusiasmus vorgetragen von Jürgen Pelz, dem Leiter der Organisation, sowie von drei jungen Praktikanten, die fünfzehn Monate mit Behinderten und Bedürftigen in Israel lebten und arbeiteten. Ihre ungekünstelten, authentischen Erzählungen hatten eine große Wirkung auf die Zuhörer. Nicht nur Alisa Borchert und Irene Jansen können sich nun vorstellen, nach dem Abitur einen ähnlichen Weg zu gehen. Das Gespräch zwischen den zwei Profi-Journalisten Igal Avidan und Matthias Horndasch über Politik und Gesellschaft in Israel erfüllte die hohen Erwartungen der Organisatoren. Am Ende ihres Gespräches, das vom Stadtradio Göttingen aufgezeichnet und am 10. September gesendet wird, zitierte Horndasch aus einem Zeitungsartikel Avidans. Er hat diesen über ein ungewöhnliches, von einem Israeli geleitetes Theaterprojekt in einem Palästinenserlager geschrieben, in dem Jugendliche zu Selbstmordattentätern „ausgebildet“ werden: „Als mich in der Nacht ein junger Palästinenser zum Checkpoint zurück brachte, sagte er mir, jetzt wisse er, dass es sich zu leben lohne, und er hoffe, eines Tages eines natürlichen Todes zu sterben.“ Ein eindrucksvolleres Zitat zum Abschluss dieser Projekttage hätte es für den Initiator, Joram Weisser, nicht geben können. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden für ihre Hilfe, vor allem auch bei den großzügigen Sponsoren, der KWS, der Sparkasse Einbeck, dem Fördererverein, dem VEER, dem Stadtjugendpfleger und der Jugendstiftung des Landkreises. Zudem lud er ein zum Vortrag des Gesandten der Israelischen Botschaft am 19. November in der Aula.
 - Daniel Kempin (Photo Simon)
Projekttage an der Goetheschule über jüdische Kultur/Gesandter der Israelischen Botschaft kommt nach Einbeck
Einen musikalischen Leckerbissen können die Einbecker Bürger in der kommenden Woche genießen: Daniel Kempin, ein international gefragter Gitarrenvirtuose und Spezialist für jiddische Lieder, gibt am Donnerstag, 6.9. um 19 Uhr 30 ein Konzert in der Aula der Goetheschule. Kempin, 1964 in Wiesbaden geboren, studierte klassische Gitarre an der Musikhochschule Darmstadt und jiddische Sprache und Kultur an der Bar Ilan University in Tel Aviv. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn nach West- und Osteuropa, Israel und in die USA. Erst kürzlich kehrte er von einem Workshop aus New Mexico/USA zurück. In Einbeck ist Daniel Kempin ebenfalls kein Unbekannter: Vor nunmehr genau zehn Jahren konzertierte er in unserer Stadt auf Einladung von „Goethe lädt ein“. Am Donnerstag wird er Lieder aus seiner neuen CD vortragen und diese mit eigenen Anmerkungen über die jiddische Kultur kommentieren. Eingebettet ist dieses Konzert in zwei Projekttage für die Oberstufenschüler der Goetheschule, in denen sie mit jüdischem Leben und aktueller israelischer Politik bekannt gemacht werden sollen. Auf Initiative von Abiturient Joram Weisser und seinem Politiklehrer Ekkehart Drost ist ein anspruchsvolles Programm entstanden, für das sie hochkarätige Experten und Dozenten gewinnen konnten. Diese werden in Workshops, Vorträgen und Rollenspielen mit den Schülern der Jahrgänge 10 bis 13 die Vielfalt jüdischer Kultur erarbeiten. „Tänze aus Israel“ bietet Roxana Alvarez-Tichauer (Hamburg) in zwei Workshops an. Mit Zdenka Krizan von der Jüdischen Gemeinde Göttingen werden die Schüler in der Schulmensa „Kochen für den Schabbat“. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Göttingen, Harald Jüttner, klärt über jüdische Feiertage und Gesetze auf. Dr. Elke Hege (Einbeck) wird zusammen mit Dr. Angelika Häse über den jüdischen Friedhof in Einbeck und bei dem anschließenden Stadtrundgang über jüdisches Leben in Einbeck informieren. „Gibt es jüdische Literatur?“ Über diese Frage werden der Literaturwissenschaftler Dr. Matthias Beilein (Uni Göttingen) und Dr. Friederike Worthmann mit Schülern der Deutsch-Leistungskurse arbeiten. Alexandra Mahlmann studiert kleinere jüdische Theaterstücke von Ephraim Kishon ein und führt diese am Freitag vor, und Dr. Wolfgang Buss, Privatdozent am Institut für Sportwissenschaften der Uni Göttingen, berichtet über jüdische Sportkultur in Deutschland bis 1938. Schließlich werden noch die Rolle der Frau im Judentum sowie Möglichkeiten einer Konfliktbewältigung zwischen Israelis und Palästinensern thematisiert. Am Freitag Vormittag wird Daniel Kempin in einem weiteren Workshop mit den Schülern des Musik-Leistungskurses jüdische Liebeslieder aus dem „Hohelied 1“ erarbeiten. Zwei zehnte Klassen fahren nach Göttingen und lernen dort mit dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Prof. Berndt Schaller, die Synagoge und den dortigen jüdischen Friedhof kennen. Den vorläufigen Abschluss dieser Projekttage stellt ein Gespräch dar, dass der Radio- und TV-Moderator Matthias Horndasch mit Igal Avidan (Berlin) über Jugend, Kultur und Politik in Israel führen wird. Zu diesem Gespräch sind auch Einbecker Bürger eingeladen. Es wird vom Stadtradio Göttingen aufgezeichnet und am 10. September gesendet. Hohen Besuch erwarten Schule sowie interessierte Einbecker am Montag, dem 19. November. Zum Abschluss der in diesem Jahr zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Israel an der Goetheschule hat der Gesandte der Israelischen Botschaft in Berlin, Ilan Mor, sein Kommen angekündigt. Er wird in der Aula der Goetheschule in einem öffentlichen Vortrag über das Thema „Das Deutsch-Israelische Verhältnis am Vorabend des 60. Gründungstages des Staates Israel“ sprechen.
 - Bild vom Schulhof
Fördererverein ermöglicht ein attraktives Pausenangebot
Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres konnte Dr. Sigrun Kraus „Vollzug melden“: Der Schulhof präsentiert sich jetzt dank der Unterstützung der Mitglieder des Förderervereins sowie der Hilfe der Stadt Einbeck in neuem, sportlichen Gewand.
Man wird sicher davon ausgehen können, dass die Vielzahl der attraktiven Sportgeräte, die in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Sport ausgewählt wurden, vor allem von den Schülern der Sekundarstufe I begeistert angenommen werden.
Dadurch erhöht sich auch indirekt der Anteil der Sportstunden am Fächerkanon der Schule. Ein Klettergerüst an der Seite zur Schützenstraße beherrscht das Bild. Daneben finden sich vier Basketballanlagen, die die von Fabian Wedmann und Fabian Pelz geleitete Basketball-AG beleben werden. Für turnerischen Nachwuchs werden Wackelbalken, Schwung- und Sprungseile, eine Reihe unterschiedlicher Pedalos und mehrere Stockstelzen sorgen. Zwei weitere Tischtennisplatten, Mini-Tore für die Kicker sowie Bank-Tisch-Kombinationen zum Ausruhen für die weniger Sportbegeisterten runden das Bild ab. Auf über 10 000 Euro belaufen sich die Kosten, die der rührige Vorstand des Förderervereins unter der Leitung ihrer Vorsitzenden, Dr. Sigrun Kraus, dafür bereit gestellt hat. Im kommenden Jahr feiert die Schule das einhundertjährige Bestehen des Altbaus. Die zahlreichen Gäste und Ehemaligen werden sich dann über diese gelungene Kombination von Alt und Neu, die Weiterentwicklung ihrer Schule, freuen können.
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